2. Fußball-Bundesliga: Kriselnder KSC personell angeschlagen nach Bochum

Datum18.12.2025 16:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Karlsruher SC (KSC) steht vor einem herausfordernden Spiel gegen den VfL Bochum, nachdem er fünf Niederlagen in Folge erlitten hat. Die personelle Lage ist angespannt, da mehrere Schlüsselspieler wie Marcel Franke, Fabian Schleusener und Christoph Kobald verletzt oder gesperrt sind. Trainer Christian Eichner betont die Notwendigkeit einer Veränderung in der Defensive und hofft auf eine positive Reaktion seines Teams. Trotz der Schwierigkeiten sieht er die Außenseiterrolle auch als Chance für den KSC.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „2. Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Kriselnder KSC personell angeschlagen nach Bochum“. Nach fünf Niederlagen in Serie und einer unruhigen Woche wird neben der sportlichen auch die personelle Lage beim Karlsruher SC immer angespannter. Cheftrainer Christian Eichner muss beim Jahresabschluss beim VfL Bochum am Samstag (13.00 Uhr/Sky) neben den gesperrten Marcel Franke und Fabian Schleusener nun auch noch auf Christoph Kobald verzichten. Der Innenverteidiger fällt mit einer Wadenverletzung aus. "Personell ist es wieder ein bisschen schattiger geworden", sagte Eichner. In Lilian Egloff und Louey Ben Farhat fehlen weiterhin auch zwei wichtige Bausteine in der Offensive des Tabellenachten der 2. Fußball-Bundesliga. "Ich glaube, dass es sicherlich personell schon leichtere Tage gab", sagte Eichner. Nach der vorangegangenen Chaos-Woche rund um die Trennung von Co-Trainer Zlatan Bajramovic kommt die personelle Not für den KSC zur Unzeit. Trotzdem hofft Eichner auf eine Reaktion seiner Mannschaft beim formstarken Bundesliga-Absteiger aus dem Revier. Entscheidend sei vor allem die Haltung, meinte der 43-Jährige. "Wir brauchen insgesamt wieder eine andere Kultur im Verteidigen", sagte der KSC-Trainer und forderte mehr Mut. Beim Tabellennachbarn in Bochum sieht sich der KSC zwar in der Rolle des Außenseiters, genau daraus zieht Eichner aber Zuversicht. "Aus dieser Rolle kann ich mir auch ein bisschen was zum Vorteil machen", sagte er. © dpa-infocom, dpa:251218-930-442097/1