Datum18.12.2025 13:24
Quellewww.zeit.de
TLDREin 65-jähriger Rentner aus Marktoberdorf wurde Opfer eines Krypto-Betrugs und verlor mehr als 300.000 Euro. Verdächtige Transaktionen auf seinem Konto fielen einem Bankberater auf, der zur Anzeige riet. Der Rentner war auf eine betrügerische Anzeige in sozialen Medien gestoßen, die hohe Gewinne beim Krypto-Handel versprach. Nach Kontaktaufnahme mit einem sogenannten Finanzexperten und weiterer Anleitung gab er sein gesamtes Erspartes aus und geriet in finanzielle Schwierigkeiten. Die Polizei ermittelt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Marktoberdorf“. Lesen Sie jetzt „Rentner verliert 300.000 Euro bei Krypto-Betrug in Schwaben“. In Schwaben ist ein Rentner bei einem vermeintlichen Handel mit Kryptowährungen um mehr als 300.000 Euro betrogen worden. Einem Bankberater waren verdächtige Transaktionen auf dem Konto des 65-Jährigen in Marktoberdorf (Landkreis Ostallgäu) aufgefallen. Er bat den Kunden deshalb zum Gespräch und riet zur Anzeige, wie die Polizei mitteilte. Der 65-Jährige investierte demnach sein ganzes Erspartes. Er sei sogar kurz davor gewesen, einen Kredit aufzunehmen. Auf einer Social-Media-Plattform wurde der 65-Jährige laut Polizei vor drei Wochen auf die vermeintliche Geschäftsmöglichkeit aufmerksam. Eine Anzeige habe extreme Gewinne durch den Handel mit Kryptowährungen versprochen, hieß es. Der Mann habe auf einen Link geklickt und seine E-Mail-Adresse angegeben, dann sei er von einem Unbekannten kontaktiert worden. Der Unbekannte verwies den 65-Jährigen an einen Finanzexperten. Dieser vermeintliche Experte habe den Mann dazu gebracht, mehr als 300.000 Euro in Kryptowährung zu investieren. Ein weiterer Unbekannter überwies ihm zudem 20.000 Euro, die der 65-Jährige ebenfalls nach Anleitung investierte. Der vermeintliche Experte hatte auch Fernzugriff auf den Rechner des 65-Jährigen, der nun Anzeige bei der Polizei erstattete. © dpa-infocom, dpa:251218-930-440721/1