Verkehr: Deutschlandticket für Hamburger ab 67 Jahren ab Mai

Datum18.12.2025 13:15

Quellewww.zeit.de

TLDRAb Mai 2024 können Hamburger ab 67 Jahren ein vergünstigtes Deutschlandticket für 49 Euro erwerben, das regulär 63 Euro kostet. Nur in Hamburg ansässige Personen sind berechtigt, das Ticket zu kaufen. Es ermöglicht die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in ganz Deutschland, jedoch nicht im Fernverkehr. Verkehrssenator Anjes Tjarks bezeichnet das Deutschlandticket als sozial wichtig, während Finanzsenator Andreas Dressel die jährlichen Kosten für Ticket-Zuschüsse auf rund 200 Millionen Euro schätzt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verkehr“. Lesen Sie jetzt „Deutschlandticket für Hamburger ab 67 Jahren ab Mai“. Hamburger, die 67 Jahre oder älter sind, können von Mai an ein vergünstigtes Deutschlandticket nutzen. Das teilten die Finanz- und die Verkehrsbehörde und der Hamburger Verkehrsverbund mit. Das Ticket soll 49 statt regulär 63 Euro kosten. Es dürfen nur Menschen kaufen, die einen Wohnsitz in Hamburg haben. Besitzer des Deutschlandtickets können den öffentlichen Nahverkehr in ganz Deutschland nutzen. Es gilt in der Regel nicht in Fernverkehrszügen. Seit Januar dieses Jahres kostet das Ticket, das vom Bund und den Ländern mitfinanziert wird, regulär monatlich 58 Euro. Der Preis steigt 2026 auf 63 Euro.  Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) zeigte sich zufrieden und sagte: "Das Deutschlandticket ist nicht nur ein Turbo für die Verkehrswende, sondern auch ein zutiefst soziales Instrument, um günstige Mobilität für alle zu ermöglichen." In Hamburg gibt es schon ein kostenloses Deutschlandticket für Schüler. Sonderkonditionen gibt es zudem für Auszubildende, Studenten und manche Arbeitnehmer sowie Menschen, die Sozialleistungen beziehen. Wie Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) sagte, zahlt die Stadt zudem von April 2026 an Ticket-Zuschüsse an städtische Beschäftigte.  Dressel zufolge kosten die Ticketsubventionen die Stadt künftig insgesamt rund 200 Millionen Euro im Jahr. Auf das Ticket für Senioren entfallen von Mai bis Dezember sechs Millionen Euro. © dpa-infocom, dpa:251218-930-440645/1