Datum17.10.2025 17:13
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Abstimmung über ein internationales Abkommen zur Reduzierung des CO₂-Ausstoßes im Schiffsverkehr wurde auf Druck von US-Präsident Donald Trump verschoben. Er bezeichnete das geplante Abkommen als "globale grüne Betrugssteuer" und lehnt höhere Kosten für US-Konsumenten ab. Die Mitgliedstaaten der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation der UN entschieden, das Votum vorerst nicht durchzuführen, was als Rückschlag für den Klimaschutz gilt.
InhaltEine Abstimmung über ein internationales Abkommen zum CO₂-Ausstoß von Schiffen wird vorerst nicht durchgeführt. Grund ist offenbar Druck von US-Präsident Donald Trump. Ein geplantes internationales Abkommen für ein System der CO₂-Bepreisung im Schiffsverkehr wird vorerst nicht umgesetzt. Die Mitgliedstaaten der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation der UN stimmten dafür, ein Votum über das Abkommen zu verschieben. Hintergrund ist starker Druck, den die USA in den vergangenen Tagen ausgeübt hatten, um das Vorhaben zu verhindern, das als wichtiger Schritt für mehr Klimaschutz gilt. US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag auf seiner Onlineplattform gegen das geplante Abkommen gewütet. Die USA würden diese neue "globale grüne Betrugssteuer" nicht akzeptieren, schrieb Trump. Höhere Preise für US-amerikanische Konsumenten werde er nicht tolerieren. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.