Nachrichtenpodcast: Ein Dämpfer für die Ukraine

Datum17.10.2025 17:09

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Artikel thematisiert die potenziellen negativen Auswirkungen eines Treffens zwischen Trump und Putin auf die US-Waffenhilfe für die Ukraine. Experten befürchten, dass dies die Hoffnungen der Ukraine auf den Tomahawk-Marschflugkörper gefährdet. Zudem wird der Antrittsbesuch von Außenminister Wadephul in der Türkei genannt, der zielt, die Beziehungen zwischen der Türkei und Israel zu verbessern und den Einfluss der Türkei auf die Hamas zu nutzen. Auch Gerhard Schröder wird erwähnt, der im Untersuchungsausschuss zur Nord Stream 2-Pipeline aussagte.

InhaltDas Treffen von Trump und Putin könnte die US-Waffenhilfe für die Ukraine gefährden. Welches Spiel spielt Trump? Und: Antrittsbesuch des Außenministers in der Türkei Nach dem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Freitag ist schon das nächste Treffen rund um den Ukrainekrieg geplant: dieses Mal zwischen Trump und Russlands Präsidenten Wladimir Putin in Budapest. Für die Ukraine bedeutet die Verabredung nichts Gutes, sagt Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT. So könnte sich die Hoffnung der Ukraine auf den US-Marschflugkörper Tomahawk zerschlagen haben. Im Podcast erklärt sie, wieso das schon das zweite Treffen ist, das Putin zu seinem Vorteil nutzt, und was das für die Ukraine bedeutet. Außenminister Johann Wadephul ist für seinen Antrittsbesuch in die Türkei gereist. Sein Ziel: die Beziehungen zwischen der Türkei und Israel wieder verbessern, nachdem die Türkei Israel immer wieder Völkermord im Gazastreifen vorgeworfen hat. Außerdem will er die Türkei bewegen, ihren Einfluss auf die Hamas zu nutzen, um den Friedensplan im Gazastreifen am Laufen zu halten. Wadephul hat unter anderem den türkischen Geheimdienstchef sowie Außenminister Hakan Fidan getroffen. Waren die Gespräche erfolgreich? Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, hat den Minister auf seiner Reise begleitet. Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder hat im Untersuchungsausschuss des Schweriner Landtags zur Gaspipeline Nord Stream 2 ausgesagt. Er verteidigte den Bau der Pipeline: Seine Bundesregierung habe die Kohle mit dem weniger klimaschädlichen Erdgas aus Russland ersetzen wollen. Der Untersuchungsausschuss klärt vor allem die Vorgänge rund um die Klimaschutzstiftung Mecklenburg-Vorpommern, mit der Sanktionen der USA umgangen wurden. Die Abgeordneten des Landtags wollen klären, welche Rolle Russland und Altkanzler Schröder dabei spielten. Wie dieser sich im Untersuchungsausschuss verteidigt hat und wie es um die Aufarbeitung allgemein steht, weiß Ferdinand Otto, Politikredakteur der ZEIT. Und sonst so? Der Vorlese-Friseur: beim Haarschnitt das Lesen lernen. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.