Datum18.12.2025 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Berlin findet ein ganztägiger Warnstreik im öffentlichen Dienst statt, der zu Einschränkungen in Kitas, Schulen und Bezirksämtern führt. Eltern müssen teils selbst für ihre Kinder sorgen, während Unterricht ausfallen kann. Gewerkschaften wie Verdi und GEW protestieren, um Druck in den laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder auszuüben. Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn sowie mindestens 300 Euro für untere Lohngruppen, was von der Tarifgemeinschaft deutscher Länder als zu hoch zurückgewiesen wurde.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tarifverhandlungen“. Lesen Sie jetzt „Warnstreik in Berlin – Einschränkungen an Kitas und Schulen“. Ein ganztägiger Warnstreik im öffentlichen Dienst führt heute zu Einschränkungen in Berliner Kitas und Schulen sowie in Bezirksämtern. Eltern, die ihren Nachwuchs in staatlichen Kitas betreuen lassen, müssen sich teils selbst um die Kinder kümmern. An Schulen kann Unterricht ausfallen. Auch in manchen Bürgerämtern dürfte es nicht wie gewohnt laufen. Viele streikende Beschäftigte wollen sich zu einer Kundgebung vor dem Abgeordnetenhaus treffen, in dem der Landeshaushalt 2026/2027 beraten und beschlossen wird. Zu dem Protesttag aufgerufen haben Verdi, GEW und andere Gewerkschaften. Sie wollen damit in der seit Anfang Dezember laufenden Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder Druck machen. Verdi fordert in den Tarifverhandlungen sieben Prozent mehr Geld im Monat, zur Stärkung unterer Lohngruppen mindestens 300 Euro. Der neue Tarifvertrag soll nach Vorstellung der Gewerkschaft zwölf Monate laufen. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), zu der auch Berlin gehört, wies die Forderungen als zu hoch zurück. © dpa-infocom, dpa:251218-930-438407/1