Datum17.12.2025 16:04
Quellewww.zeit.de
TLDRAn der Technischen Universität Chemnitz wird ab dem kommenden Wintersemester ein neuer Studiengang für das Lehramt an Oberschulen angeboten. Ab Oktober 2026 stehen 60 Studienplätze zur Verfügung, finanziert mit 500.000 Euro vom Wissenschaftsministerium. Der Lehrplan umfasst sechs Fächer, darunter Mathematik und Englisch. Ziel ist es, qualifizierte Lehrkräfte für ländliche Regionen zu gewinnen, da die Schülerzahlen bis 2041 voraussichtlich um bis zu 20 Prozent sinken werden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Studium“. Lesen Sie jetzt „Neuer Studiengang für Oberschullehrer an der TU Chemnitz“. An der Technischen Universität Chemnitz gibt es ab dem kommenden Wintersemester einen neuen Studiengang für das Lehramt an Oberschulen. Zum Oktober 2026 werden 60 Studienplätze eingerichtet, wie das Wissenschaftsministerium mitteilte. Demnach stellt die Regierung dafür 500.000 Euro zur Verfügung. Der Studiengang umfasst sechs Schulfächer, darunter Mathematik, Englisch sowie Wirtschaft, Technik, Haushalt/Soziales. Die künftigen Studierenden sollen Praktika und schulpraktische Studien möglichst in den Regionen Chemnitz, Mittel- und Westsachsen absolvieren. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, Kultusminister Conrad Clemens (beide CDU) und der Rektor der TU Chemnitz, Gerd Strohmeier, am Vormittag. Clemens sprach anschließend von einer guten Nachricht für die Schülerinnen und Schüler in Südwestsachsen. "Mit Blick auf die aktuelle Schülerzahlprognose wird es in Zukunft noch stärker darauf ankommen, Lehrkräfte für Schularten wie die Oberschule und ländliche Regionen zu gewinnen", sagte er laut Mitteilung. Im Schuljahr 2040/2041 werden in Sachsen laut Prognose des Statistischen Landesamtes bis zu 20 Prozent weniger Kinder und Jugendliche eine Schule besuchen als heute. Statt rund 419.250 gibt es dann nur noch 337.450 bis 367.500 Schüler, wie aus den vergangene Woche publizierten Berechnungen hervorgeht. Die Zielvereinbarungen mit den Universitäten zur Anzahl der jeweiligen Lehramtsstudienplätze sollen an die Prognose angepasst werden. © dpa-infocom, dpa:251217-930-435321/2