Datum17.12.2025 12:59
Quellewww.zeit.de
TLDRZum 25. Jahrestag des Verschwindens der damals 15-jährigen Katrin Konert aus Bergen an der Dumme setzen die Ermittler ihre Suche fort. Sie glauben, dass es Menschen gibt, die noch nicht alles gesagt haben und hoffen auf entscheidende Hinweise. Der Fall wird als potenzielles Tötungsdelikt behandelt. Ein anonymes Indiz führte zu einer Person, die mit Katrin sprach, aber trotz Kontaktversuchen konnten keine weiteren Informationen gewonnen werden. Die Polizei bittet erneut um Hinweise.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ungeklärtes Schicksal“. Lesen Sie jetzt „25 Jahre: Ermittler geben Suche nach Katrin Konert nicht auf“. Trauriges Jubiläum: Kurz vor dem 25. Jahrestag des Verschwindens von Katrin Konert aus dem Kreis Lüchow-Dannenberg geben die Ermittler nicht auf und hoffen weiter auf entscheidende Hinweise. Die Beamten seien überzeugt, dass es "Menschen gibt, die noch nicht alles gesagt haben, was sie wissen oder wissen könnten", teilte die Polizei mit. Die damals 15-jährige Katrin Konert war am 1. Januar 2001 in Bergen an der Dumme verschwunden. "Aufgrund der Gesamtumstände" wird in diesem Fall wegen eines vermutlichen Tötungsdelikts ermittelt. Der Fall bewege weiterhin die Angehörigen, das Umfeld, die Region und die Polizei. Bei den genannten Menschen könne es sich um Mitwisser, Zeugen, Hinweisgeber oder sogar den oder die Täter handeln. Die mögliche mediale Aufmerksamkeit rund um den Jahrestag des Verschwindens wollen die Ermittler auch nutzen, um gezielt auf einzelne bisher unveröffentlichte Details hinzuweisen. So seien die Beamten nach einem anonymen Hinweis zu einer Person gelangt, die mit Katrin an dem Abend gesprochen habe. "Diese Person wollte Katrin damals nach eigenen Angaben nach Hause fahren; sie habe jedoch abgelehnt", teilte die Polizei mit. Trotz mehrerer Kontaktversuche sei mit dem anonymen Hinweisgeber in der Vergangenheit kein weiterer Kontakt mehr möglich gewesen. Weil die Beamten dies aber als sehr wichtig einschätzen, bitten sie den Hinweisgeber nochmals eindringlich, sich direkt oder anonym zu melden. © dpa-infocom, dpa:251217-930-435468/1