Datum17.12.2025 12:56
Quellewww.zeit.de
TLDRGroßbritannien wird ab 2027 wieder am Erasmus+-Programm der EU teilnehmen, was sowohl britischen als auch europäischen Studierenden den Austausch ermöglicht. Die Einigung zwischen der britischen Regierung und der EU umfasst die finanziellen Bedingungen für den Beitritt. Der Ausstieg Großbritanniens aus dem Programm hatte nach dem Brexit 2021 negative Auswirkungen auf den Bildungsbereich. Erasmus+ fördert Bildungsaufenthalte in europäischen Ländern und gilt als zentrales Bildungsprogramm der EU.
InhaltAuch für europäische Studierende hatte der Brexit Folgen. Nun haben sich Großbritannien und die EU geeinigt: Das Land ist wieder Teil des EU-Austauschprogramms Erasmus. Studierende und Auszubildende können ab 2027 wieder einen Austausch mit dem EU-Programm Erasmus+ in Großbritannien absolvieren. Das gaben die Europäische Union und die britische Regierung bekannt. Auch britischen Studierende können mit dem Programm dann wieder Auslandssemester in der EU verbringen. Zuvor hatten sich Großbritannien und EU auf die finanziellen Bedingungen geeinigt. "Das Vereinigte Königreich hat erfolgreich Bedingungen für den Beitritt zum Erasmus+-Programm im Jahr 2027 vereinbart", teilte die britische Regierung mit. Das Land war Anfang 2021 infolge des Brexits auch aus dem EU-Programm ausgestiegen. Erasmus+ ist eines der zentralen Bildungsprogramme der EU. Studierende, Auszubildende, Schüler und auch Lernende und Lehrende aus verschiedenen Bildungsbereichen werden mit dem Programm für einen Bildungsaufenthalt in einem anderen europäischen Land gefördert. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.