Großeinsatz: Joggerin rettet Wassersportler aus der Ruhr

Datum17.12.2025 11:49

Quellewww.zeit.de

TLDREine Joggerin rettete in Herdecke zwei Wassersportler aus der Ruhr, nachdem eines ihrer Kajaks gekentert war. Die Männer, die keine Schwimmwesten trugen und bei Dunkelheit paddelten, gingen ins Wasser. Die Joggerin alarmierte die Feuerwehr, während ein Zeuge eine Wurfleine holte. Die Wassersportler erreichten das Ufer und wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr kritisierte ihr Verhalten als grob fahrlässig und prüft, ob sie die Kosten des Großeinsatzes tragen müssen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Großeinsatz“. Lesen Sie jetzt „Joggerin rettet Wassersportler aus der Ruhr“. Eine Joggerin hat zwei Wassersportler in Herdecke (Ennepe-Ruhr-Kreis) aus der Ruhr gerettet. Laut Polizei waren die beiden Männer am Dienstagabend in zwei Kajaks auf dem Fluss gepaddelt, als ein Boot kenterte. Offenbar konnte der Schiffbrüchige nicht gut genug schwimmen, weshalb auch der zweite Paddler im Wasser landete. Die Joggerin, selbst Mitglied eines Kanuvereins, setzte einen Notruf ab und sprang kurzerhand ins kalte Wasser, um zu helfen. Ein weiterer Zeuge besorgte von einem nahen Vereinsheim eine Wurfleine.  Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurde ein Großeinsatz für Feuerwehr und DLRG ausgelöst. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatten die beiden Männer das Ufer bereits erreicht und wurden dem Rettungsdienst übergeben. Sie kamen ins Krankenhaus.  Die Feuerwehr bewertet das Verhalten der beiden Männer aus Hagen als grob fahrlässig. Sie hätten weder Rettungswesten getragen noch seien sie Mitglieder eines Wassersportvereins. Das Befahren der Ruhr bei Dunkelheit ist gemäß Gewässerverordnung verboten. Den Angaben zufolge wird geprüft, ob sie die Kosten des Großeinsatzes tragen müssen. © dpa-infocom, dpa:251217-930-434890/1