Arbeit: Sachsens Arbeitsmarkt schrumpft - mit ein paar Ausnahmen

Datum16.12.2025 11:59

Quellewww.zeit.de

TLDRDer sächsische Arbeitsmarkt schrumpft 2024 um 0,3 Prozent, was rund 5.400 weniger Erwerbstätige bedeutet. Arbeitsplatzgewinne gibt es nur in Leipzig (+6.500) und Dresden (+2.000), während Chemnitz und andere Landkreise Verluste melden. Zwickau und Mittelsachsen zählen zu den stärksten Verlierern. Im Zehnjahresvergleich verzeichnet Leipzig ein Plus von 15 Prozent, Dresden fast 11 Prozent. Die Zahl der Selbstständigen sinkt in allen Kreisen, während marginale Beschäftigung, besonders in Bautzen, zunimmt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Arbeit“. Lesen Sie jetzt „Sachsens Arbeitsmarkt schrumpft - mit ein paar Ausnahmen“. Die Zahl der Erwerbstätigen in Sachsen ist 2024 im Jahresdurchschnitt erneut gesunken. Landesweit verringerte sie sich um 0,3 Prozent oder rund 5.400 Personen gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Arbeitsplatzgewinne gab es demnach - wie schon 2023 - ausschließlich in Leipzig und Dresden. Leipzig verzeichnete ein Plus von 6.500 Erwerbstätigen (+1,8 Prozent), Dresden gewann rund 2.000 Beschäftigte (+0,6 Prozent) hinzu. In Chemnitz sowie in allen sächsischen Landkreisen ging die Zahl der Erwerbstätigen dagegen zurück. Die größten Verluste meldeten die Landkreise Zwickau und Mittelsachsen mit jeweils rund 2.500 beziehungsweise 2.400 Personen. Auch im Zehnjahresvergleich seit 2014 zählen Leipzig und Dresden zu den größten Gewinnern. Leipzig legte um knapp 15 Prozent zu, Dresden um fast elf Prozent, während Sachsen insgesamt auf ein Plus von 2,9 Prozent kam.  Unter den Landkreisen konnten nur Görlitz, die Sächsische Schweiz, Leipzig sowie Nordsachsen zulegen, am stärksten Nordsachsen mit 3,7 Prozent. Chemnitz verlor seit 2014 leicht an Erwerbstätigen, besonders deutlich war der Rückgang in Mittelsachsen. Die Zahl der Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen sank 2024 in allen sächsischen Kreisen. Zugleich nahm die marginale Beschäftigung landesweit sowie in sieben Landkreisen zu - mit dem stärksten Anstieg im Landkreis Bautzen. © dpa-infocom, dpa:251216-930-430084/1