Datum16.12.2025 07:57
Quellewww.zeit.de
TLDRAm Uniklinikum Frankfurt hat ein Warnstreik begonnen, an dem Pflegepersonal und andere Bereiche teilnehmen, jedoch nicht die Ärzte. Der Klinikbetrieb ist stark eingeschränkt, mit teils geschlossenen Stationen und verschobenen nicht dringlichen Operationen. Notfälle sind durch eine Vereinbarung mit Verdi abgedeckt. Hintergrund des Streiks sind die Tarifverhandlungen der Länder, bei denen die Gewerkschaft Verdi auf "armutsfeste Löhne" drängt. Der Streik soll bis zum späten Abend andauern.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gesundheit“. Lesen Sie jetzt „Warnstreik an Uniklinik begonnen – Betrieb eingeschränkt“. Am Uniklinikum Frankfurt hat ein Warnstreik begonnen. Es hätten sich bereits Demonstranten für eine geplante Kundgebung versammelt, teilte ein Klinikmitarbeiter am frühen Dienstagmorgen mit. Laut der Gewerkschaft Verdi sind das Pflegepersonal und andere Bereiche zum Warnstreik aufgerufen, nicht aber die Ärzte. Ein Kliniksprecher hatte erhebliche Einschränkungen angekündigt - mit einigen komplett geschlossenen Stationen und anderen mit einer niedrigeren "betriebenen Bettenzahl". Nicht zwingend nötige Operationen würden verschoben. Für Notfälle gebe es eine Vereinbarung mit Verdi. Der Gewerkschaft zufolge soll der Warnstreik bis zum späten Abend andauern. Hintergrund ist die Tarifrunde der Länder. Die Universitätsklinik Frankfurt ist im Gegensatz zum Bundesland Hessen, das eine Sonderrolle hat, an den Tarifvertrag der anderen Länder angelehnt, wie Klinikum und Verdi erläuterten. Die Gewerkschaft dringt nach eigenen Worten in Hessens größter Stadt auf "armutsfeste Löhne". Es gebe keine Alternative zum Warnstreik, hieß es. © dpa-infocom, dpa:251216-930-429251/1