Tödlicher Unfall: Auto prallt bei Flucht vor Polizei gegen Lkw - Fahrer tot

Datum16.12.2025 07:43

Quellewww.zeit.de

TLDREin Autofahrer starb, als er bei einer Flucht vor der Polizei auf der Autobahn 9 bei Greding gegen einen Lastwagen prallte. Der Fahrer hatte zunächst auffällig langsam gefahren, beschleunigte jedoch, als die Polizei sich näherte. Das Fahrzeug verkeilte sich unter dem Lkw und fing Feuer, während die Polizei versuchte, den Brand zu löschen. Ermittlungen laufen zur Identität des Fahrers und den Gründen für sein Fahrverhalten. Zwei Polizisten wurden mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tödlicher Unfall“. Lesen Sie jetzt „Auto prallt bei Flucht vor Polizei gegen Lkw - Fahrer tot“. Ein Autofahrer ist bei der Flucht vor der Polizei mit seinem Wagen unter einen Lastwagen geraten und gestorben. Das Fahrzeug habe bei dem Unfall auf der Autobahn 9 bei Greding (Landkreis Roth) Feuer gefangen, wie die Polizei mitteilte. Der Fahre konnte demnach nicht mehr aus dem Wagen befreit werden. Ein Lastwagenfahrer hatte laut dem Sprecher in der Nacht per Notruf ein auffällig langsam fahrendes Auto auf der A9 in Richtung München gemeldet. Als sich ein Streifenwagen mit Blaulicht dem Auto näherte, habe dessen Fahrer beschleunigt. Um den Wagen anzuhalten, habe die Streife überholt und sei vor das Auto gefahren, das jedoch weiter beschleunigte. Die Beamten seien daraufhin auf die mittlere Spur ausgewichen, das Auto sei weitergefahren und von hinten gegen einen vorausfahrenden Lastwagen geprallt. Durch den Aufprall habe sich das Auto bis zur Hälfte unter dem Laster verkeilt. Es wurde den Angaben nach mehrere hundert Meter mitgeschleift, bevor der Lastwagen auf dem Standstreifen anhielt. Das Auto fing dabei Feuer. Die Beamten versuchten vergeblich, den Brand mit Feuerlöschern einzudämmen. Erst die Feuerwehr habe das Auto und den Lastwagen löschen können. Für den Fahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die beiden Polizisten kamen mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus. Die Polizei habe die Ermittlungen zu dem Unfall aufgenommen. Die Ermittler gingen den Angaben nach davon aus, dass es sich bei dem Fahrer um 38-jährigen Halter des Fahrzeugs handelte. Diese Annahme müsse durch ein rechtsmedizinisches Gutachten bestätigt werden. Neben der Identität des Fahrers soll auch der Grund für dessen auffällige Fahrweise geklärt werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde auch ein Gutachter zur Rekonstruktion des Unfalls hinzugezogen. Die Autobahn war in Richtung München zunächst voll gesperrt, später floss der Verkehr an der Unfallstelle vorbei. Laut Polizei könnten die Bergungsarbeiten noch bis in den Vormittag andauern. © dpa-infocom, dpa:251216-930-429231/1