Datum16.12.2025 06:39
Quellewww.zeit.de
TLDRBelarus' Präsident Alexander Lukaschenko hat Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro Zuflucht in seinem Land angeboten, falls dieser an Macht verliert. In einem Interview äußerte Lukaschenko, dass Maduro in Belarus willkommen sei, betonte jedoch, dass es keine offiziellen Gespräche darüber gegeben habe. Lukaschenko lobte Maduros Stärke und plädierte für eine friedliche Lösung des Konflikts zwischen den USA und Venezuela, um einen Krieg zu verhindern, den er mit dem Vietnam-Krieg verglich.
InhaltDirekte Gespräche gab es wohl nicht, aber der belarussische Machthaber Lukaschenko offeriert Venezuelas Staatschef Maduro seine Hilfe. Maduro könne nach Belarus kommen. Der belarussische Staatschef Alexander Lukaschenko hat dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro für den Fall eines Machtverlusts eine Zuflucht in seinem Land angeboten. Maduro sei in Belarus willkommen, sagte Lukaschenko in einem Interview mit dem US-Medium Newsmax. Es habe jedoch keine entsprechenden Gespräche gegeben. Sollte Maduro nach Belarus kommen wollen, stünden ihm die Türen offen, sagte Lukaschenko. Er sei jedoch überzeugt, dass Maduro nicht die Art von Person sei, die gehe oder fliehe. Er sei ein harter Kerl. Lukaschenko rief zudem zu einer friedlichen Lösung im Konflikt zwischen den USA und Venezuela auf. Ein Krieg wäre "ein zweites Vietnam", sagte er. Lukaschenko ist ein enger Verbündeter des russischen Machthabers Wladimir Putin. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.