Innovation: Erster Batteriezug in Hessen startet Testbetrieb

Datum15.12.2025 15:48

Quellewww.zeit.de

TLDRDer erste Batteriezug in Hessen startet am Dienstag den Testbetrieb auf der Ländchesbahn zwischen Wiesbaden und Niedernhausen. Der Zugtyp "Mireo Plus B" kombiniert elektrische Antriebsleistung mit Batterien und kann auch strecken ohne Oberleitung emissionsfrei fahren. Das Projekt, das ein Jahr läuft, zielt darauf ab, die Alltagstauglichkeit dieser Technologie zu erproben. Angesichts von mehr als einem Drittel nicht elektrifizierten Schienenstrecken in Hessen stellt dies einen Schritt in die klimafreundliche Mobilität dar.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Innovation“. Lesen Sie jetzt „Erster Batteriezug in Hessen startet Testbetrieb“. Ab Dienstag fährt die sogenannte Ländchesbahn zwischen Wiesbaden und Niedernhausen teilweise elektrisch. Nach Angaben des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) wird damit erstmals in Hessen ein Batteriezug im regulären Fahrgastbetrieb eingesetzt.  Der Zugtyp "Mireo Plus B" soll ein Jahr lang im Testbetrieb unterwegs sein. Der Zug fährt unterwegs mit Batterie und lädt überall dort auf, wo eine Oberleitung existiert wie in Wiesbaden oder Niedernhausen.  "Mehr als ein Drittel der Schienenstrecken in Hessen sind nicht elektrifiziert", sagt Hessens Verkehrsminister Kaweh Mansoori (SPD). Der neue Zugtyp kombiniere eine elektrische Antriebsleistung mit modernen Batterien, sodass der Batteriezug auch auf Abschnitten ohne Oberleitung dieselfrei unterwegs sein könne. "Mit dem Start des Batteriezugs machen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung klimafreundliche Mobilität", sagte RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. Ziel des Pilotprojekts sei es, die Alltagstauglichkeit der neuen Technologie unter realen Betriebsbedingungen zu erproben, ergänzte Veit Salzmann, Geschäftsführer der Hessischen Landesbahn, die die Ländchesbahn betreibt. Vorgesehen sind laut RMV je Richtung und Tag vier Fahrten zu unterschiedlichen Zeiten. Die stark nachgefragten Fahrten werden weiterhin mit zwei gekoppelten Dieselzügen durchgeführt, um ausreichend Platz zu bieten. © dpa-infocom, dpa:251215-930-427091/1