Datum17.10.2025 13:22
Quellewww.zeit.de
TLDRSachsen-Anhalt hat die Gebühren für die Zulassung von forstlichen Saatguterntebeständen abgeschafft, um den nachhaltigen Waldumbau zu fördern. Landwirtschaftsminister Sven Schulze erklärte, dass diese Maßnahme bis 2030 gilt und darauf abzielt, die Verfügbarkeit von hochwertigem Saatgut für Aufforstung und klimaresilienten Waldumbau zu sichern. Ausgenommen von der Gebührenbefreiung sind die Gemeine Kiefer und die Gemeine Fichte, für die bereits ausreichende Bestände vorhanden sind.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Waldumbau“. Lesen Sie jetzt „Sachsen-Anhalt streicht Gebühren für Saatgutbestände“. Sachsen-Anhalt schafft die Gebühren für die Zulassung von forstlichen Saatguterntebeständen ab. Damit sollen der nachhaltige Waldumbau gestärkt und mehr Eigentümer motiviert werden, geeignete Bestände prüfen zu lassen und für die Saatgutgewinnung freizugeben, teilte das Landwirtschaftsministerium in Magdeburg mit. Bislang fielen den Angaben zufolge für die Zulassung eines Bestandes Gebühren in Höhe von 100 Euro an. Diese Kosten entfielen nun bis zum Jahr 2030 vollständig, hieß es. "So stellen wir sicher, dass Sachsen-Anhalt über ausreichend hochwertiges Saatgut verfügt, um Wälder wieder aufzuforsten und klimaresilient umzubauen", erklärte Landwirtschaftsminister Sven Schulze (CDU). Ausgenommen von der Gebührenbefreiung sind laut dem Ministerium die Baumarten Gemeine Kiefer (Pinus sylvestris) und Gemeine Fichte (Picea abies). Hier bestehe bereits eine ausreichende Versorgung, hieß es. © dpa-infocom, dpa:251017-930-174316/1