Rechtsextremistische Gruppe: Gericht eröffnet Hauptverfahren gegen "Sächsische Separatisten"

Datum15.12.2025 14:41

Quellewww.zeit.de

TLDRDas Oberlandesgericht Dresden hat ein Hauptverfahren gegen acht Mitglieder der rechtsextremistischen Gruppe "Sächsische Separatisten" eröffnet. Sie sind angeklagt wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und der Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens. Die Gruppe, die im Februar 2020 gegründet wurde, plante, während eines angenommenen "Tag X" einen Teil Sachsens für einen nationalsozialistisch orientierten Staat zu erobern, bei dem ein gesellschaftlicher und staatlicher Zusammenbruch Deutschlands erwartet wurde.

InhaltMitglieder der "Sächsischen Separatisten" müssen sich vor Gericht verantworten. Für einen "Tag X" plante die rechtsextremistische Gruppe, Teile von Sachsen zu erobern. Das Oberlandesgericht Dresden (OLG) hat die Anklage gegen mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremistischen Gruppe "Sächsische Separatisten" zugelassen. Gegen acht Mitglieder wird ein Hauptverfahren eröffnet. Sie sollen sich "wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung, Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens und weiterer Anklagepunkte" vor Gericht verantworten, teilte das OLG mit. Die angeklagten Männer sollen einer im Februar 2020 gegründeten Vereinigung angehört haben, die sich selbst "Sächsische Separatisten" nannte. Der Anklage zufolge waren die Mitglieder überzeugt davon, dass es einen unbestimmten "Tag X" geben werde, an dem der staatliche und gesellschaftliche Zusammenbruch Deutschlands eintreten werde. Sie planten, "bei dieser Gelegenheit einen möglichst großen Teil Sachsens zu erobern und dort einen an der Ideologie des Nationalsozialismus ausgerichteten Staat zu errichten", hieß es weiter. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.