Datum15.12.2025 11:19
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Marokko haben Starkregen und Überschwemmungen in der Hafenstadt Safi mindestens 21 Menschen das Leben gekostet. Rund 70 Häuser wurden überflutet, und der Wetterdienst sagt für Dienstag erneute heftige Regenfälle voraus. Über 30 Personen wurden aufgrund der Flut ins Krankenhaus gebracht. Marokko kämpft seit sieben Jahren mit Dürre, doch Experten warnen, dass der Klimawandel die Niederschläge intensiviert. Unwetter und Überschwemmungen in Herbst und Winter sind zwar üblich, jedoch nehmen sie an Stärke zu.
InhaltRund 70 Häuser im Zentrum der Hafenstadt Safi wurden überflutet, weitere könnten folgen. Am Dienstag soll es erneut kräftig regnen, sagt der Wetterdienst voraus. Starkregen und Überschwemmungen haben in der marokkanischen Hafenstadt Safi mindestens 21 Menschen getötet. Angaben örtlicher Behörden zufolge wurden in der Altstadt mindestens 70 Häuser und Geschäfte überflutet. Im Internet kursieren Bilder davon, wie schlammige Wassermassen Autos und Mülltonnen durch die Straßen der Hafenstadt spülen. Am Sonntag seien 32 Verletzte in Krankenhäuser gebracht, die meisten aber bereits wieder entlassen worden. Safi liegt etwa 300 Kilometer südlich der Hauptstadt Rabat an der marokkanischen Atlantikküste. Für Dienstag hat der Wetterdienst weitere heftige Regenfälle vorhergesagt. Marokko leidet seit sieben Jahren unter einer schweren Dürre. Unwetter und Überschwemmungen sind in Herbst und Winter zwar an sich nicht ungewöhnlich. Jedoch führt der Klimawandel laut Experten dazu, dass die Niederschläge intensiver ausfallen als in der Vergangenheit. Eine wärmere Atmosphäre nimmt mehr Luftfeuchtigkeit auf und höhere Meerestemperaturen können Stürme verstärken. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.