Datum15.12.2025 06:44
Quellewww.spiegel.de
TLDRIn Greifswald ermittelte die Polizei nach drei mutmaßlich vorsätzlich gelegten Bränden innerhalb einer Stunde. Zunächst brannte es vor einem Wohnhaus, was einen Sachschaden von etwa 15.000 Euro verursachte. Rund 30 Minuten später folgten zwei Brände in Müllbehältern, die schnell gelöscht wurden. Die Polizei untersucht den Verdacht der versuchten schweren Brandstiftung. Glücklicherweise waren keine Bewohner in Gefahr. Die geschätzten Schäden bei den Mülltonnen belaufen sich auf 500 und 50 Euro.
InhaltFeuerwehr und Polizei in Greifswald waren in der Nacht innerhalb kürzester Zeit mehrfach im Einsatz: Bei einem Feuer an einem Wohnhaus entstand ein erheblicher Sachschaden. Kurz darauf brannten zwei Müllbehälter. Innerhalb von nur einer Stunde wurden in Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern mutmaßlich drei Brände gelegt. Zuerst sei in der Nacht auf Montag ein Feuer vor einem Wohnhaus gemeldet worden, teilte die Polizei mit. Rund 30 Minuten danach sei nur wenige Straßen weiter ein Müllbehälter in Brand geraten. Die Feuerwehr sei schnell vor Ort gewesen und habe Schlimmeres verhindern können. Wiederum zehn Minuten später brannte laut Polizei in der Nähe eine weitere Mülltonne. Der Anwohner konnte den Brand demnach selbst löschen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung. Bei dem ersten Brand vor dem Wohnhaus sprangen die Flammen auf ein Kellerfenster und auf die Fassade über, die Feuerwehr konnte den Brand den Angaben zufolge jedoch ebenfalls schnell löschen. Bewohner seien nicht in Gefahr gewesen. Nach Schätzungen der Polizei ist bei dem Brand ein Sachschaden in Höhe von rund 15.000 Euro entstanden. Die geschätzten Schäden bei den anderen beiden Fällen liegen mit 500 und 50 Euro deutlich darunter.