Ukraine-Diplomatie: Selenskyj weiter in Berlin - Beeinträchtigungen im Verkehr

Datum15.12.2025 06:31

Quellewww.zeit.de

TLDRUkrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj ist derzeit in Berlin für Gespräche über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs. Verkehrsbeeinträchtigungen im Regierungsviertel sind zu erwarten, insbesondere auf der Autobahn A113 und in der Nähe des Brandenburger Tors, wo S-Bahn und U-Bahn teilweise gesperrt sind. Am Abend steht ein europäisches Spitzentreffen mit führenden Politikern, darunter Emmanuel Macron und Keir Starmer, an. Die Sicherheit von Selenskyj wird durch umfassende Maßnahmen gewährleistet.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ukraine-Diplomatie“. Lesen Sie jetzt „Selenskyj weiter in Berlin - Beeinträchtigungen im Verkehr“. Wie schon am Sonntag müssen die Berlinerinnen und Berliner heute mit Verkehrsbeeinträchtigungen rund um das Regierungsviertel rechnen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist weiterhin für Beratungen über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs in der Stadt. Er soll im Laufe des Tages von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfangen werden, am Abend steht dann ein europäisches Spitzentreffen unter anderem mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britischen Premierminister Keir Starmer an.  "Bis zum späten Abend ist mit Einschränkungen im Stadtgebiet - vor allem im Regierungsviertel - zu rechnen", schrieb die Verkehrsinformationszentrale bei "Bluesky". Die Autobahn A113 sei nach aktuellem Stand wohl ab Mittag betroffen. Am Sonntag war wegen des Selenskyj-Besuchs der S- und U-Bahnhof Brandenburger Tor ab dem frühen Nachmittag stundenlang gesperrt. Die drei S-Bahnlinien S1, S2 und S25 konnten dort nicht halten, ebenso wenig die U5. Heute Morgen wurden in den Auskunftsmedien von S-Bahn und BVG zunächst keine aktuellen Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Staatsbesuch angezeigt (Stand 6.00 Uhr).  Der "Tagesspiegel" berichtete, dass die Polizei am Sonntag zwei Sperrkreise für den Präsidentenbesuch eingerichtet hatte. Einer bezog sich auf das Gebiet um das Brandenburger Tor, galt aber nicht für den Fußverkehr. Der zweite galt für das gesamte Regierungsviertel und hatte auch Auswirkungen auf Fußgänger. So war beispielsweise die kleine Brücke vom Hauptbahnhof ins Regierungsviertel zeitweise gesperrt. Laut "Tagesspiegel" war auch die Wasserschutzpolizei wieder im Stadtkern unterwegs. Schon bei früheren Selenskyj-Besuchen patrouillierte die Wasserschutzpolizei mit Jetski auf der Spree. Für den ukrainischen Präsidenten gilt ebenso wie etwa für Regierungschefs aus den USA, Russland und Israel die höchste Sicherheitsstufe. Bei seinem Besuch im Mai waren nach Polizeiangaben rund 2.400 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. © dpa-infocom, dpa:251215-930-424392/1