Datum14.12.2025 21:20
Quellewww.zeit.de
TLDRLandwirte in Wasbek (Kreis Rendsburg-Eckernförde) haben eine dreitägige Mahnwache vor einem Discounter-Zentrallager gestartet, um gegen den ruinösen Preisdruck im Lebensmittelhandel zu protestieren. Diese Aktion führt zu Verkehrsbehinderungen, da zahlreiche Traktoren und Zelte im Gewerbegebiet aufgestellt wurden. Laut dem Vereinsvorsitzenden Stefan Wendtland zeigt die hohe Teilnehmerzahl, wie wichtig das Thema ist. Der Preisdruck resultiert aus gesunkenen Weltmarktpreisen für Milch, die zu niedrigeren Butterpreisen geführt haben. Autofahrer werden gebeten, den Bereich zu meiden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Protestaktion“. Lesen Sie jetzt „Landwirte starten Mahnwache in Wasbek“. Rund um Wasbek (Kreis Rendsburg-Eckernförde) müssen Autofahrer seit dem Abend mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Landwirtinnen und Landwirte haben mit einer dreitägigen Mahnwache vor dem Zentrallager eines Discounters gegen den aus ihrer Sicht ruinösen Preisdruck im Lebensmittelhandel begonnen. Das Gewerbegebiet stehe bereits voll mit Traktoren, Zelten und Feuertonnen, sagte der Erste Vorsitzende des Vereins "Land schafft Verbindung", Stefan Wendtland, der Deutschen Presse-Agentur. "Hier ist man auch darauf aus, dass die Menschen ein bisschen länger verweilen können." Man sei begeistert von der Resonanz, weil die Kollegen dem Aufruf gefolgt und gekommen seien. Zudem seien in etwa 150 Fahrzeuge dabei. Autofahrer sollten den Bereich Industriestraße besser umfahren. Butter ist hierzulande so günstig wie lange nicht. Die Handelsketten reduzierten die Preise kürzlich erneut. Ein 250-Gramm-Stück Deutscher Markenbutter der Eigenmarken kostet nun 99 Cent. Grund ist der gesunkene Weltmarktpreis für Milch. Bei den Molkereien wurde zuletzt mehr Milch angeliefert als im Vorjahreszeitraum, zudem ist der Fettgehalt gestiegen. © dpa-infocom, dpa:251214-930-423732/1