Skisprung-Weltcup: Wellinger erlebt weiteres Debakel vor Vierschanzentournee

Datum14.12.2025 15:35

Quellewww.zeit.de

TLDRAndreas Wellinger, Skisprung-Olympiasieger, hat vor der Vierschanzentournee ein weiteres Debakel erlebt, indem er in Klingenthal die Qualifikation verpasste und nur 111,5 Meter sprang. Nach einem enttäuschenden 40. Platz am Samstag verzichtet er auf den Weltcup in Engelberg und lässt seine Teilnahme an der Tournee offen. Wellinger und Bundestrainer Stefan Horngacher planen, ihn durch Training zu stärken, während er in der aktuellen Saison hinter der Konkurrenz zurückbleibt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Skisprung-Weltcup“. Lesen Sie jetzt „Wellinger erlebt weiteres Debakel vor Vierschanzentournee“. Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger hat auch seinen letzten Wettkampfsprung vor der Vierschanzentournee vermasselt und sich mit einer sportlichen Niederlage in die Wettkampfpause verabschiedet. Der 30 Jahre alte Bayer verpasste in Klingenthal die Qualifikation, nachdem er nicht über einen Sprung auf 111,5 Meter hinausgekommen war. Für Wellinger endet die erste Saisonphase vor Weihnachten mit einem Misserfolg. Bereits nach Platz 40 im Einzel am Samstag hatte der Goldgewinner von Pyeongchang 2018 angekündigt, auf den Weltcup in Engelberg in der Schweiz zu verzichten. Ob er für die Tournee (ab 29. Dezember) ins Aufgebot des Deutschen Skiverbands (DSV) zurückkehrt, ist nicht absehbar. "Wir werden definitiv eine Trainingseinheit einlegen zu Hause beziehungsweise auf ein paar anderen Schanzen und versuchen, ihn wieder aufzupäppeln", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher.  Bis auf einen siebten Rang im finnischen Ruka springt Wellinger in dieser Saison bislang der Konkurrenz hinterher. "Meine springerische Leistung ist einfach schlecht im Moment. Ich kriege es nicht umgesetzt, dass ich Konstanz reinbringe. Es sind so abgehackte Bewegungen", beschrieb er seine Probleme. © dpa-infocom, dpa:251214-930-422757/1