Datum14.12.2025 15:03
Quellewww.spiegel.de
TLDREine 48-jährige wohnungslose Frau suchte in Hamburg einen warmen Schlafplatz im S-Bahn-Tunnel und begab sich dabei in Lebensgefahr. Die Polizei beobachtete sie über Kameras und sperrte die Strecke zwischen Harburg und Harburg Rathaus, während sie den Strom abschalteten. Die Frau wurde schließlich unverletzt gefunden, war sich der Gefahr offenbar nicht bewusst. Gegen sie wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts im Gleisbereich eingeleitet. Die Strecke konnte später wieder freigegeben werden.
InhaltAuf der Suche nach einem warmen Schlafplatz hat sich eine wohnungslose Frau in Lebensgefahr begeben. Die Strecke wurde gesperrt. Eine Frau in Hamburg hat sich bei ihrer Suche nach einem warmen Schlafplatz in Lebensgefahr begeben: Die 48-Jährige stieg in einen S-Bahn-Tunnel und ging an den Gleisen entlang. Das teilte die Polizei am Sonntag mit . Dort hätte jederzeit eine S-Bahn fahren können. Die Stromschienen führten 1200 Volt. Bundespolizisten beobachteten das lebensgefährliche Verhalten der Frau über Überwachungskameras, ließen den Streckenabschnitt sofort sperren und den Strom abschalten. Betroffen war die Strecke zwischen dem Bahnhof Harburg und der S-Bahnstation Harburg Rathaus. Mehrere Polizeistreifen suchten anschließend nach der Frau. Diese sei schließlich unverletzt gefunden worden. Die 48-Jährige, die keinen festen Wohnsitz hat, war sich der Gefahr offensichtlich nicht bewusst, wie es weiter hieß. Sie habe gesagt, dass sie sich einen warmen Schlafplatz im Tunnel suchen wollte. Gegen sie wurde nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts im Gleisbereich eingeleitet. Die Strecke wurde wieder freigegeben.