Historische Plakate aus Paris: Tausende wollen Plakate von Toulouse-Lautrec und Co. sehen

Datum14.12.2025 13:37

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Ausstellung "Paris – Metropole des Entertainments", die historische Plakate von Künstlern wie Toulouse-Lautrec und Mucha präsentierte, zog über 7.000 Besucher ins Kunsthaus Apolda. Trotz etwas weniger Interesse als bei der vorherigen Ausstellung waren Gruppenführungen und Begleitveranstaltungen gefragt. Besonders das "Chat Noir"-Plakat von Steinlen erregte Aufmerksamkeit. Die Ausstellung endet bald, und ab Mitte Januar wird eine neue Schau über Mode- und Aktfotografie von Günter Rössler gezeigt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Historische Plakate aus Paris“. Lesen Sie jetzt „Tausende wollen Plakate von Toulouse-Lautrec und Co. sehen“. Mehr als 7.000 Menschen haben eine Ausstellung über Plakatkunst im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts im Kunsthaus Apolda besucht. "Am Ende werden es wohl zwischen 7.300 und 7.400 Besucher sein", schätzte Beatrix Leisner, zuständige Kunstreferentin im Landratsamt des Weimarer Lands.  Das waren etwas weniger Besucher als bei der vorherigen Ausstellung über die Künstlerfreundschaft zwischen Pablo Picasso und Jean Cocteau, die rund 9.000 Gäste zählte. Bei der heute endenden Schau "Paris – Metropole des Entertainments: Chéret – Mucha – Toulouse-Lautrec und die Plakatkunst um 1900" habe es ein reges Interesse an Gruppenführungen gegeben, so Leisner. Auch Begleitveranstaltungen wie Vorträge und ein Konzert seien gefragt gewesen.  Besonders viel Aufmerksamkeit schenkten die Besucher demnach dem berühmten "Chat Noir"-Plakat des Zeichners Théophile-Alexandre Steinlen (1859-1923): Es zeigt einen großen schwarzen Kater und bewirbt das gleichnamige ehemalige Pariser Kabarett, wo sich die Bohème traf. "Wir hoffen, dass die "Chat Noir" mit ihrem Antlitz und ihrem Blick dafür gesorgt hat, dass das Kunsthaus weiterempfohlen wird", so Leisner. Unter den 59 großformatigen Plakaten waren auch solche von Henri de Toulouse-Lautrec (1864-1901) und Alfons Mucha (1860–1939) zu sehen. Als Nächstes zeigt das Kunsthaus ab Mitte Januar Mode- und Aktfotografie von Günter Rössler (1926-2012). © dpa-infocom, dpa:251214-930-422224/1