Datum17.10.2025 11:52
Quellewww.zeit.de
TLDRDer 1. FC Heidenheim setzt auf Rückkehrer zur Stärkung seiner schwachen Offensive vor dem Bundesligaspiel gegen Werder Bremen. Trainer Frank Schmidt betont die Bedeutung von Budu Siwsiwadse und Mathias Honsak für die Teampräsenz und Erfahrung. Heidenheim hat bislang nur drei Punkte und vier Tore erzielt. Schmidt sieht das Spiel als entscheidend an, um die schwierige Lage zu verbessern. Ein früherer Sieg wurde durch einen tragischen Fanunfall überschattet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Rückkehrer sollen Heidenheims lahme Offensive beflügeln“. Auch dank frischer Offensivkräfte hofft der 1. FC Heidenheim gegen den SV Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) auf seinen zweiten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga. Durch die Rückkehr des zuletzt gesperrten Budu Siwsiwadse und des lange angeschlagenen Mathias Honsak habe er wieder "ganz andere Möglichkeiten", sagte Trainer Frank Schmidt, "auch, was Präsenz, Körperlichkeit und Erfahrung betrifft". Marvin Pieringer trainiert nach seiner langwierigen Fußverletzung ebenfalls wieder voll mit der Mannschaft, scheint gegen die Hanseaten aber noch keine Startelf-Option zu sein. Heidenheim hat in der laufenden Saison erst drei Punkte geholt und dabei nur vier Tore geschossen - die wenigsten der Liga. "Wir sind jetzt schon in einer schwierigen sportlichen Situation", räumte der 51-jährige Schmidt ganz offen ein. Gegen Werder brauche sein Team "idealerweise drei Punkte, um nicht abreißen zu lassen". Der Coach hofft auf einen ähnlich couragierten Auftritt seiner Mannschaft wie beim bislang einzigen Saisonsieg vor drei Wochen gegen den FC Augsburg (2:1). Die Freude sei damals getrübt worden, sagte Schmidt. "Es wäre schön, wenn wir nach dem Spiel mit unseren Fans nun etwas nachholen könnten." Kurz vor dem Ende der Partie gegen Augsburg hatte es im Stadion einen tragischen Unfall gegeben. Ein Fan war vom Zaun in den Innenbereich gestürzt und anschließend schwer verletzt per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden. © dpa-infocom, dpa:251017-930-173723/1