Datum14.12.2025 10:58
Quellewww.zeit.de
TLDREine DGB-Umfrage in Sachsen zeigt, dass über 90 Prozent der Beschäftigten die Zusammenarbeit mit zugewanderten Kollegen positiv bewerten. 93 Prozent sehen in der Zuwanderung eine wichtige Unterstützung zur Minderung des Personalmangels. Herausforderungen wie Sprachbarrieren spielen eine immer geringere Rolle, und viele Befragte empfinden den Austausch als Bereicherung. Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter betont, dass Zuwanderung essenziell für die Fachkräftesicherung und den Erhalt des Wohlstands sei.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Arbeitsmarkt“. Lesen Sie jetzt „DGB-Umfrage: Zuwanderung mildert Personalmangel in Sachsen“. In Sachsen beurteilen mehr als 90 Prozent der Beschäftigten nach einer Umfrage des DGB die Zusammenarbeit mit zugewanderten Kollegen als gut oder sehr gut. Das geht aus dem jährlichen DGB-Index "Gute Arbeit" hervor. 93 Prozent der Befragten sehen angesichts steigender Arbeitsbelastung durch Personalmangel in der Zuwanderung eine wichtige Unterstützung. Viele Befragte empfinden demnach den Austausch zudem als persönliche Bereicherung. Anfangs bestehende Herausforderungen wie längere Einarbeitung oder Sprachbarrieren verlieren dabei deutlich an Gewicht. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hatte sachsenweit 1009 Menschen befragt. Die Ergebnisse zeigten, dass wo Menschen unterschiedlicher Herkunft gut zusammenarbeiten, Erfolg entstehe, teilte Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Dirk Panter mit. "Zuwanderung hilft, den immer größer werdenden Personalmangel zu mildern und ist ein zentraler Baustein der Fachkräftesicherung", sagte der SPD-Politiker. Der Wohlstand könne nur gesichert werden, wenn die Integration Zugewanderter gelinge. © dpa-infocom, dpa:251214-930-421445/1