Bergkamen: Tatverdächtiger nach Messerangriff auf Mutter und drei Kinder festgenommen

Datum13.12.2025 18:23

Quellewww.spiegel.de

TLDRIn Bergkamen wurde ein 20-Jähriger festgenommen, der am Samstagmorgen eine 26-jährige Mutter und ihre vier Kinder im Alter von drei bis acht Jahren mit einem Messer angegriffen hatte. Der Mann, ein Bekannter der Familie, versteckte sich nach dem Tatort in seinem Keller. Die Polizei hatte eine groß angelegte Fahndung gestartet, nachdem er nach der Attacke geflohen war. Alle Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht, ihr Zustand ist mittlerweile stabil. Das Motiv des Angriffs bleibt unklar.

InhaltAm frühen Samstagmorgen soll ein 20-Jähriger eine Bekannte und deren drei Söhne in deren Wohnung attackiert haben. Die Polizei fahndete nach dem Verdächtigen und nahmen ihn an seinem Wohnhaus fest. Die Polizei hat nach dem mutmaßlichen Messerangriff auf eine Mutter und vier Kinder in Bergkamen den Tatverdächtigen gefasst. Der Mann sei an seiner Wohnanschrift festgenommen worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Dort habe er sich im Keller versteckt. Der SPIEGEL und weitere Medien hatten über den Vorfall am Samstagmorgen berichtet. Bei dem Messerangriff waren eine 26-Jährige und ihre vier Kinder im Alter von drei bis acht Jahren schwerst verletzt worden. Bei dem 20 Jahre alte Tatverdächtigen soll es sich um einen Bekannten der Mutter handeln. Er soll die Familie am frühen Samstagmorgen in der Wohnung der Frau attackiert haben. Ein Motiv war zunächst unklar. Nach dem Angriff floh der Verdächtige nach Angaben der Ermittler vom Tatort. Die Polizei leitete eine groß angelegte Fahndung ein und veröffentlichte unter anderem Fotos von dem 20-Jährigen. Der mutmaßliche Täter soll im Sommer zu einer Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt worden sein. Bei den Kindern handelt es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft um drei Söhne im Alter von drei, fünf und sieben Jahren sowie um eine Tochter im Alter von acht Jahren. Sie und auch die Mutter kamen in Krankenhäuser. Laut Staatsanwaltschaft war ihr Gesundheitszustand am Abend "stabil".