Datum17.10.2025 10:57
Quellewww.zeit.de
TLDRPetra Grimm-Benne (SPD), Sachsen-Anhalts Sozialministerin, wurde einstimmig zum Vorsitz der neu gegründeten Bundesratsausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gewählt. Der Ausschuss befasst sich mit Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Gleichstellung der Geschlechter und Kinder- sowie Jugendpolitik. Grimm-Benne betonte die Bedeutung des Gewalthilfegesetzes und den Ausbau von Hilfsangeboten für gewaltbetroffene Frauen. Zudem will der Ausschuss das Ziel des gleichen Lohns für gleiche Arbeit bis 2030 unterstützen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Länderkammer“. Lesen Sie jetzt „Grimm-Benne führt neuen Familienausschuss im Bundesrat“. Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) übernimmt den Vorsitz des neu gegründeten Bundesratsausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Bundesrat habe Grimm-Benne einstimmig gewählt, teilte das Sozialministerium in Magdeburg mit. Der Ausschuss wirkt an Gesetzgebungsverfahren mit, die etwa die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Belange älterer Menschen, die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Kinder- und Jugendpolitik betreffen. Den Ländern sei besonders an einer erfolgreichen Umsetzung des Gewalthilfegesetzes des Bundes gelegen, das erstmals einen Rechtsanspruch auf Schutz vor Gewalt regle, sagte Grimm-Benne. "Der Ausbau der Hilfsangebote wird entscheidend dazu beitragen, den Zugang für gewaltbetroffene Frauen zu verbessern." Zudem werde man das im Koalitionsvertrag verankerte Ziel "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit bis 2030" eng begleiten, kündigte die SPD-Politikerin an. © dpa-infocom, dpa:251017-930-173353/1