Datum13.12.2025 05:49
Quellewww.spiegel.de
TLDRDennis Diekmeier und seine Frau Dana sprechen in einem Interview über die schweren Ängste um ihre krebskranke Tochter Delani (14). Nach einer Tumoroperation und der Entdeckung von Metastasen in der Lunge hoffen sie auf die neue Imaza-Therapie. Während die Familie mit der Situation kämpft, bleibt die 14-Jährige als Palliativpatientin im Fokus ihrer Sorgen. Trotz der dunklen Gedanken blenden die Eltern den Tod aus und wünschen sich, dass Delani gesund wird, was auch ihre anderen Kinder auf ihren Wunschzetteln äußern.
Inhalt"Ich kann mir nicht vorstellen, ohne Delani zu sein", sagt die Frau des Ex-Fußballers Dennis Diekmeier. In einem Interview äußert sich das Paar zum Alltag mit ihrer kranken Tochter – und die Hoffnung auf ein radioaktives Mittel. Der ehemalige Fußballprofi Dennis Diekmeier und seine Frau Dana haben vor der geplanten neuen Therapie für ihre schwer krebskranke Tochter Delani über ihre Ängste und Wünsche gesprochen. "Im Moment ist Delani unheilbar krank. Und wir hoffen, dass es ihr lange gut geht und es dann irgendwann irgendwas gibt, was man probieren kann, dass sie gesund macht", sagte Dana Diekmeier in einem längeren Interview des Paares mit Moderator Riccardo Basile für die Sky-Reihe "Meine Geschichte". "Du musst einfach das Beste daraus machen und hoffen, dass das Wunder passiert und sie gesund wird." Bei der 14-jährigen Tochter von Dana und Dennis Diekmeier war im Januar ein Tumor an der Nebenniere diagnostiziert worden. Dieser wurde zwar operativ entfernt, doch kurz darauf entdeckten die Ärzte Metastasen in beiden Lungenflügeln beim ältesten der vier Kinder des Paares. Zwischenzeitlich wurde Delani als Palliativpatientin eingestuft, doch die Eltern fanden neue Ärzte. Mitte Dezember soll nun die neue sogenannte Imaza-Therapie aus der Nuklearmedizin angewandt werden. Dabei wird ein radioaktives Mittel gespritzt, das von Tumorzellen aufgenommen wird. Momentan gehe es Delani eigentlich ganz gut, sagte Dennis Diekmeier, der viele Jahre für den Hamburger SV und den SV Sandhausen spielte. Auch wenn sie natürlich schon mit ihrer Tochter über den Tod gesprochen habe, versuche sie, diese Gedanken auszublenden, sagte Dana Diekmeier. "Ich kann mir nicht vorstellen, ohne Delani zu sein. Deswegen kann ich mit ihr schwer über den Tod sprechen und auch, was danach ist, weil ich mir immer denke: Ich kann kein Weihnachten ohne sie feiern, oder keinen Geburtstag von den anderen, wenn einer fehlt. Und deswegen gibt es diese Gedanken einfach nicht, weil das nicht passieren darf", sagte sie unter Tränen. Sie hätten den anderen Kindern auch bis heute nicht erzählt, wie ernst es wirklich um Delani steht, sagte Dana Diekmeier. Was sich die Familie zu Weihnachten wünscht, ist klar. Auf den Wunschzetteln der Kinder steht überall: dass Delani gesund wird.