Neue Pläne: Ministerium will Rechtssicherheit für digitalen Unterricht

Datum13.12.2025 04:00

Quellewww.zeit.de

TLDRThüringens Bildungsministerium plant eine Änderung der Schulordnung, um mehr Rechtssicherheit im digitalen Unterricht zu gewährleisten. Geplant sind Regelungen zu Datenschutz, Barrierefreiheit und Standards für digitale Lernumgebungen sowie zur Förderung selbstorganisierten Lernens und hybridem Unterricht. Bildungsminister Christian Tischner hatte bereits frühere Änderungen umgesetzt, darunter die Einführung von Kopfnoten in der Grundschule und neue Sitzenbleiberegelungen. Die Maßnahmen sollen im Einklang mit dem Koalitionsvertrag von CDU, BSW und SPD stehen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Neue Pläne“. Lesen Sie jetzt „Ministerium will Rechtssicherheit für digitalen Unterricht“. Thüringens Bildungsministerium plant erneut eine Änderung der Schulordnung. Das soll für mehr Rechtssicherheit beim digitalen Unterricht sorgen, teilte ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt mit. Es gehe etwa um Aspekte des Datenschutzes und der Barrierefreiheit und um Standards für digitale Lern- und Schulverwaltungsumgebungen.  Außerdem sollen "Regelungen zur Stärkung des selbstorganisierten Lernens zur modernen Unterrichtsgestaltung" in die Schulordnung aufgenommen werden, "auch zur Ermöglichung des schul- und schulartübergreifenden (hybriden) Lernens". Hybrides Lernen sei etwa denkbar, wenn Schülerinnen und Schüler Kurse mit nur sehr wenigen Teilnehmern gewählt haben. Thüringens Bildungsminister Christian Tischner (CDU) hatte die Schulordnung bereits kurz nach seinem Amtsantritt geändert – und damit Versprechen im Koalitionsvertrag von CDU, BSW und SPD umgesetzt. Tischner führte unter anderem Kopfnoten schon in der Grundschule ein und ermöglichte das Sitzenbleiben ab Klasse sechs. Ausnahmen gab es für Gemeinschaftsschulen. © dpa-infocom, dpa:251213-930-417850/1