Datum12.12.2025 11:10
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Landkreis Leipzig besteht der Verdacht auf Vogelgrippe in einer Gänsezucht, weshalb 6.500 Gänse getötet werden müssen, um eine Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern. Zwei benachbarte Betriebe werden überwacht, gelten jedoch als seuchenhygienisch unabhängig. Ein zugehöriger Gänsemarkt bleibt geöffnet, da die dort angebotenen Gänse aus anderen Quellen stammen. Seit Anfang Oktober wurden deutschlandweit 171 Vogelgrippe-Ausbrüche verzeichnet, was zur Tötung von über zwei Millionen Tieren führte. Das endgültige Ergebnis zum Ausbruch steht noch aus.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tierseuche“. Lesen Sie jetzt „Geflügelpest-Verdacht - 6.500 Gänse werden getötet“. In einer Gänsezucht im Landkreis Leipzig besteht der Verdacht auf Vogelgrippe. 6.500 Tiere müssten getötet werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, teilte das Landratsamt in Borna mit. Zwei weitere Betriebe an dem Standort im Grimmaer Ortsteil Mutzschen würden derzeit überwacht. Sie werden räumlich getrennt von der betroffenen Zuchtanlage geführt, deswegen gelten sie als seuchenhygienisch unabhängig. Ein zu dem Betrieb gehörender Gänsemarkt könne geöffnet bleiben, teilte das Landratsamt mit. Die Weihnachtsgänse, die dort verkauft würden, stammten aus anderen Standorten. Von dem Vogelgrippe-Verdacht seien ausschließlich Zuchtgänse betroffen. Die sächsische Landesuntersuchungsanstalt habe den Verdachtsfall bestätigt. Amtlich festgestellt werden kann ein Ausbruch nur durch das Friedrich-Loeffler-Institut. Dieses Ergebnis stehe noch aus. Nach Angaben des Landkreises hat es seit Anfang Oktober deutschlandweit 171 Vogelgrippe-Ausbrüche in Geflügelhaltungen gegeben. Es wurden bereits mehr als zwei Millionen Tiere deswegen getötet. © dpa-infocom, dpa:251212-930-414380/1