DNA-Analyse bestätigt: Gefundene Kinderleiche ist der vermisste Fabian aus Güstrow

Datum17.10.2025 09:22

Quellewww.spiegel.de

TLDRDie bei Klein Upahl gefundene Kinderleiche ist durch DNA-Analyse als der vermisste achtjährige Fabian aus Güstrow identifiziert worden. Die Obduktion ergab, dass er Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Fabian war am 10. Oktober verschwunden, und seine Eltern konnten ihn nicht zur Identifizierung sehen. Nach intensiven Suchaktionen wurde der Junge von einer Spaziergängerin entdeckt. Der Fall hat in der Region große Trauer und Fassungslosigkeit ausgelöst, was sich in einer Gedenkveranstaltung und Blumen- und Kerzenablegungen äußerte.

InhaltDie bei Klein Upahl entdeckte Kinderleiche ist laut Staatsanwaltschaft als der vermisste achtjährige Fabian aus Güstrow identifiziert worden. Laut dem vorläufigen Obduktionsergebnis wurde er Opfer eines Gewaltverbrechens. Offiziellen Angaben zufolge handelt es sich bei der am Dienstag bei Klein Upahl gefundenen Kinderleiche  um den kürzlich verschwundenen Fabian aus Güstrow. Das sei das Ergebnis einer DNA-Analyse, teilte die Rostocker Staatsanwaltschaft mit  . Laut vorläufigem Obduktionsergebnis ist der achtjährige Junge Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die Ermittler gingen bereits davon aus, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den seit Freitag vergangener Woche vermissten Achtjährigen handelt. Seine Eltern sahen sich nicht imstande, den toten Jungen für eine Identifizierung in Augenschein zu nehmen. Nachdem Hundertschaften der Polizei tagelang vergeblich nach Fabian gesucht hatten, entdeckte nach Polizeiangaben eine Spaziergängerin die Kinderleiche etwa 15 Kilometer entfernt vom Wohnort des Grundschülers. Der Achtjährige war am 10. Oktober verschwunden und von seiner Mutter am Abend des gleichen Tages als vermisst gemeldet worden. Zunächst war vermutet worden, der Junge habe am Tag seines Verschwindens zu seinem Vater fahren wollen, der getrennt von der Mutter südlich von Güstrow lebt. Spürhunde hatten Fabians Spur bis zum Güstrower Busbahnhof verfolgen können und nahe dem Wohnort des Vaters wiederaufgenommen, bevor sie sich wieder verlor. Auch Seen wurden abgesucht. So schlugen Leichenspürhunde auf dem Inselsee am Stadtrand von Güstrow an. Taucher fanden dort jedoch nichts. Der Vermisstenfall und der Fund des toten Kindes lösten über die Stadtgrenze hinaus Fassungslosigkeit und Trauer aus. Am Dienstagabend hatten Hunderte Güstrower bei einem Gottesdienst ihr Mitgefühl bekundet. Als Zeichen der Anteilnahme stellten sie vor der Marienkirche Kerzen ab und legten Plüschtiere nieder.