Verkehr: Was sich mit dem Fahrplanwechsel beim HVV ändert

Datum12.12.2025 05:30

Quellewww.zeit.de

TLDRAm 14. Dezember tritt der neue Fahrplan des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) in Kraft, der unter anderem ein verbessertes Nachtbusnetz und rund um die Uhr verkehrende Metrobuslinien beinhaltet. Zudem wird der Osdorfer Born direkt an die U2 angeschlossen. Einschränkungen im Regionalverkehr bestehen weiterhin aufgrund von Baustellen, insbesondere bei der Strecke Hamburg - Berlin. Eine Preisanhebung von durchschnittlich 5,4 Prozent soll 2024 erfolgen, und das Deutschlandticket wird 2026 teurer.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verkehr“. Lesen Sie jetzt „Was sich mit dem Fahrplanwechsel beim HVV ändert“. Mit dem neuen Fahrplan will der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) sein Angebot verbessern. Dabei geht es beispielsweise um ein neues Netz für Nachtbusse, das viele Stadtteile besser anbinden soll, wie der HVV vorab mitteilte. Der Fahrplanwechsel greift an diesem Sonntag (14. Dezember).  Die Metrobuslinien 3,4,5,7,10,11 und 17 fahren künftig rund um die Uhr. Damit verkehren laut HVV künftig 19 Buslinien rund um die Uhr. Mit einer neuen Expressbuslinie soll der Osdorfer Born erstmals direkt an die U2 angeschlossen werden. Mit einer neuen Regiobuslinie soll die Nordheide in Niedersachsen besser erschlossen werden.  Im Regionalverkehr müssen sich Reisende auf manchen Strecken noch monatelang auf Einschränkungen einstellen. Laut HVV entfällt der Regionalexpress zwischen Hamburg-Hauptbahnhof und Schwerin aufgrund der Generalsanierung der Strecke Hamburg - Berlin noch bis zum 30. April 2026. Ebenfalls bis Ende April entfällt der RE83 zwischen Mölln und Lauenburg – auch hier aufgrund der Generalsanierung der Strecke Hamburg - Berlin.  Bei dutzenden Buslinien im HVV gibt es zudem Änderungen. Teils werden Verbindungen in einer engeren Taktung bedient, Linien verlängert oder verkürzt. Bei mehreren Buslinien entfallen Fahrten, dies begründet der HVV mit sehr geringer Nachfrage.  Eine für Fahrgäste weniger erfreuliche Nachricht ist die ankündigte Preisanhebung beim HVV. Die Tarifanpassung soll laut HVV im kommenden Jahr bei durchschnittlich 5,4 Prozent liegen. Auch das Deutschlandticket wird 2026 teuer und steigt von bislang monatlich 58 auf 63 Euro. Rund 14 Millionen Menschen nutzen nach Branchenangaben das Abo, das bundesweit Fahrten im Regional- und Nahverkehr ermöglicht.  Ab Sonntag gilt ebenfalls ein neuer Fahrplan bei der Deutschen Bahn. Das wichtigste Datum für Reisende und Pendler in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen ist der 1. Mai kommenden Jahres: Dann soll der Verkehr zwischen Berlin und Hamburg nach einer Generalsanierung der Strecke wieder rollen, und zugleich beginnen umfangreiche Bauarbeiten zwischen Hamburg und Hannover. © dpa-infocom, dpa:251212-930-413318/1