Datum17.10.2025 07:26
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einer Bildungsstudie zeigt Bremen besorgniserregende Ergebnisse: Nur 51 Prozent der Neuntklässler erreichen die Mindeststandards in Mathematik. Bildungssenator Mark Rackles fordert dringend Reformen, da häufig Unterricht ausfällt. Im Bildungstrend 2024 des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) liegt Bremen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt: Im Fach Mathematik erzielten die Schüler nur 436 Punkte, während der bundesweite Durchschnitt bei 474 Punkten liegt. Auch in den Fächern Biologie, Chemie und Physik ist Bremen stark im Rückstand.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Leistungsvergleich“. Lesen Sie jetzt „Senator: Abschneiden in Bildungsstudie muss "aufrütteln"“. Nach dem schlechten Abschneiden Bremer Schülerinnen und Schüler in einer neuen Studie hat Bildungssenator Mark Rackles Veränderungen dringend angemahnt. "Wenn gerade mal 51 Prozent der Neuntklässler und Neuntklässlerinnen die Mindeststandards in Mathematik erreichen, dann muss uns das als Bildungsverwaltung und in den Schulen aufrütteln", sagte der SPD-Politiker nach einem Bericht von "buten un binnen" von Radio Bremen. Zu häufig falle etwa Unterricht aus, nannte der Bildungssenator als ein Beispiel für die Schwierigkeiten in Bremen. Er sagte, man sei es den Kindern schuldig, besser zu werden. Im Bildungstrend 2024 des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) lag kein anderes Bundesland so deutlich unter dem Durchschnitt. Immer weniger Neuntklässler erreichen demnach die Mindeststandards für einen späteren Hauptschulabschluss oder die Mittlere Reife. Im Fach Mathematik erreichten die Bremer Schülerinnen und Schüler beim getesteten Fachwissen im Schnitt 436 Punkte, bundesweit waren es 474. Auch in Biologie, Chemie und Physik lag Bremen klar zurück. © dpa-infocom, dpa:251017-930-172693/1