Datum11.12.2025 13:40
Quellewww.zeit.de
TLDRNato-Generalsekretär Mark Rutte warnte in Berlin, dass Russland unter Präsident Putin die NATO als nächstes Ziel ansieht. Er fordert mehr Engagement für Verteidigungsausgaben und Unterstützung der Ukraine, um einen größeren Krieg zu verhindern. Er betont die Dringlichkeit, dass alle Alliierten die Bedrohung erkennen und die notwendigen Ressourcen bereitstellen müssen, um sich zu schützen und die Ukraine zu verteidigen. Die Zeit arbeite nicht für die NATO, sondern gegen sie.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verteidigung“. Lesen Sie jetzt „Nato-Generalsekretär: "Wir sind Russlands nächstes Ziel"“. Nato-Generalsekretär Mark Rutte erwartet, dass es der russische Präsident Wladimir Putin nicht bei dem Krieg gegen die Ukraine belassen will. "Wir sind Russlands nächstes Ziel", sagte der Niederländer in einer Rede in Berlin. Für die Nato gehe es nun darum, einen Krieg zu stoppen, bevor dieser beginne. "Dafür müssen wir uns über die Bedrohung völlig im Klaren sein", sagte er. Man sei bereits in Gefahr. Konkret forderte der Nato-Generalsekretär erneut mehr Engagement bei der Steigerung der Verteidigungsausgaben und der Unterstützung der Ukraine. "Unsere Streitkräfte müssen bekommen, was sie brauchen, um uns zu schützen. Und die Ukraine muss bekommen, was sie braucht, um sich zu verteidigen – jetzt", sagte er. Zu viele Alliierte spürten nicht die Dringlichkeit und glaubten, die Zeit arbeite für einen. Das tue sie aber nicht, sagte er. © dpa-infocom, dpa:251211-930-410386/1