Datum11.12.2025 11:43
Quellewww.zeit.de
TLDRMunich Re plant bis 2030 Kostensenkungen von 600 Millionen Euro, um den Gewinn zu steigern, wie der scheidende Vorstandschef Joachim Wenning ankündigte. Dazu sollen bereits 200 Millionen Euro im kommenden Jahr eingespart werden. Trotz der Sparmaßnahmen ist kein Jobabbau vorgesehen, während Gespräche mit der Arbeitnehmerseite laufen. Der Konzern rechnet für das laufende Jahr mit einem Gewinn von sechs Milliarden Euro und erwartet, die Mittelfristziele bis 2025 zu übertreffen. Bis 2030 soll der Gewinn je Aktie um mehr als acht Prozent wachsen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Rückversicherungs-Geschäft“. Lesen Sie jetzt „Munich Re will Kosten senken - Kein Jobabbau geplant“. Der Rückversicherer Munich Re will seinen Gewinn bis Ende des Jahrzehnts auch durch stärkere Einsparungen nach oben treiben. Geplant seien Kostensenkungen von 600 Millionen Euro bis zum Jahr 2030, sagte der scheidende Vorstandschef Joachim Wenning bei der Vorstellung der neuen Mittelfristziele in München. Davon sollen 200 Millionen Euro schon im kommenden Jahr erzielt werden. Wie dies gelingen soll, ließen Wenning und sein designierter Nachfolger Christoph Jurecka in einer Videokonferenz auf Nachfrage offen. "Es gibt keinen Arbeitsplatzabbau, den wir im Moment planen", sagte Wenning. Allerdings spreche die Munich Re derzeit mit der Arbeitnehmerseite. Für das laufende Jahr rechnet Munich Re weiterhin mit einem Gewinn von sechs Milliarden Euro. Damit werde der Konzern seine für 2025 gesetzten Mittelfristziele voraussichtlich durchweg übertreffen, sagte Wenning. 2026 soll der Konzerngewinn auf etwa 6,3 Milliarden Euro steigen. Bis 2030 soll der Gewinn je Aktie dann um durchschnittlich mehr als acht Prozent wachsen. © dpa-infocom, dpa:251211-930-409552/1