Datum10.12.2025 15:14
Quellewww.zeit.de
TLDREin 44-jähriger Wuppertaler wurde wegen versuchten Mordes in sechs Fällen festgenommen, nachdem er versucht hatte, ein Mehrfamilienhaus anzuzünden. Er blockierte die Fluchtwege der Bewohner, die rechtzeitig den Brand bemerkten und die Polizei riefen. Die Ermittler fanden Farbspuren an ihm, die auf einen Streit mit einem Hausbewohner hinweisen. Ein Haftbefehl wurde erlassen, die Mordkommission führt die Ermittlungen weiter. Verletzt wurde niemand, und es entstand kein Sachschaden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brandstiftung“. Lesen Sie jetzt „Sechsfacher Mordversuch: Farbspur führt zum Verdächtigen“. Gegen einen 44-jährigen Wuppertaler ist Haftbefehl wegen sechsfachen versuchten Mordes erlassen worden. Er soll nicht nur versucht haben, ein Mehrfamilienhaus anzuzünden, sondern auch die Haustür blockiert und damit den Bewohnern den Fluchtweg abgeschnitten haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. In der Nacht zum Dienstag soll der Deutsche Papier angezündet und gegen 00.50 Uhr in den Briefkasten in der Haustür gesteckt haben. Hausbewohner bemerkten den Brandrauch und wählten den Notruf. Polizisten seien schnell vor Ort gewesen und hätten die Glut löschen können. Verletzt wurde niemand. Auch Sachschaden sei keiner entstanden. Dabei stellten die Beamten fest, dass an die Haustür auch Farbe geschmiert wurde. Ein 40-jähriger Bewohner des Hauses habe den Hinweis auf den fußläufig wohnenden 44-Jährigen und einen vorangegangenen Streit mit ihm gegeben. Als Polizisten den 44-Jährigen befragen wollten, entdeckten sie Farbspuren an dem Mann und nahmen ihn fest. Das Motiv vermuten die Ermittler in dem Streit zwischen dem mutmaßlichen Brandstifter und dem Hausbewohner. Ein Richter ordnete Untersuchungshaft wegen sechsfachen versuchten Mordes und versuchter Brandstiftung an. Eine Mordkommission ermittelt. Der Verdächtige habe beim Haftrichter Angaben gemacht, zu denen sich die Ermittler zunächst nicht näher äußern wollten. Die Angaben würden nun überprüft. © dpa-infocom, dpa:251210-930-405605/1