Datum10.12.2025 11:22
Quellewww.zeit.de
TLDRAnnegret Kramp-Karrenbauer plädiert für einen Perspektivwechsel in der Entwicklungspolitik gegenüber Afrika, weg von Almosen hin zu fairen Partnerschaften. In ihrem neuen Podcast reflektiert sie über die Herausforderungen und Stereotypen in der Entwicklungszusammenarbeit während einer Zeit, in der viele Länder ihre Unterstützung kürzen. Sie leitet eine Kommission bei Global Perspectives, die sich mit diesen Themen auseinandersetzt, während sie sich gleichzeitig um die Präsidentschaft der Konrad-Adenauer-Stiftung bewirbt, gegen einen Gegenkandidaten von Friedrich Merz.
InhaltWomöglich ärgert Annegret Kramp-Karrenbauer noch vor Weihnachten den Kanzler. Aktuell wirbt sie dafür, anders über Afrika und den Globalen Süden zu sprechen. Annegret Kramp-Karrenbauer, kurz: AKK, war Ministerpräsidentin des Saarlands, Bundesverteidigungsministerin und CDU-Vorsitzende. Jetzt will sie Chefin der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung werden. Der aktuelle Parteivorsitzende, Bundeskanzler Friedrich Merz, hat einen Gegenkandidaten ins Rennen geschickt. Noch vor Weihnachten soll abgestimmt werden. Zwischenzeitlich hat Kramp-Karrenbauer über Deutschland und den Globalen Süden nachgedacht. So heißt die Kommission, die sie für die Nichtregierungsorganisation Global Perspectives geleitet hat. Mit dabei waren unter anderem die frühere Siemens-Vorständin Janina Kugel und der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer. Im Podcast spricht sie über neue Wege in der Entwicklungszusammenarbeit jenseits alter Stereotypen – und von der Suche nach Partnerschaften auf Augenhöhe. Denn ausgerechnet in der Polykrise kürzen viele Staaten ihre Unterstützung für diese Länder, nicht nur die USA. In jeder Folge des Krisenpodcasts besprechen und hinterfragen Petra Pinzler und Stefan Schmitt eine Facette der krisenhaften Gegenwart mit einer Expertin oder einem Fachmann. Und sie versuchen, zu verstehen, wie es besser laufen könnte. Die Links zur Folge: