Datum10.12.2025 09:23
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Bremen demonstrierten Hunderte Menschen mit einer Menschenkette um die Bürgerschaft gegen längere Arbeitszeiten und Sparpläne des Senats, der eine unentgeltliche Stunde mehr Arbeit für Beamte vorschlägt. Unter dem Motto "Wir lassen uns nicht länger überarbeiten und kaputtsparen" protestierten Gewerkschaften, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund und Verdi. Die Gewerkschaften fordern eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent oder mindestens 300 Euro. Die Arbeitgeber lehnen dies ab. Nächste Verhandlungstermine sind für Januar und Februar angesetzt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Demonstration“. Lesen Sie jetzt „Hunderte Menschen bilden Kette um Bremische Bürgerschaft“. Mit einer Menschenkette um die Bürgerschaft haben Hunderte Frauen und Männer in Bremen gegen längere Arbeitszeiten und weitere Sparpläne demonstriert. Unter dem Motto "Wir lassen uns nicht länger überarbeiten und kaputtsparen" protestierten Mitglieder verschiedener Gewerkschaften unter anderem gegen die Pläne des Bremer Senats, dass Beamtinnen und Beamte künftig eine Stunde mehr pro Woche arbeiten sollen, ohne dafür bezahlt zu werden. Nach Polizeiangaben beteiligten sich rund 700 Menschen an der Demonstration. Die Gewerkschaft schätzte die Zahl auf 800 bis 1.000. Um zur Sitzung in das Haus der Bürgerschaft zu gelangen, mussten die Abgeordneten des Landesparlaments an den Demonstranten vorbei. Zu dem Protest mit einer Kundgebung in der Innenstadt hatten der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. Nach Angaben von Verdi richtete sich der Aktions- und Warnstreiktag in Bremen auch gegen das Verhalten des Arbeitgebers in der Tarifrunde im öffentlichen Dienst. Die Gewerkschaften des öffentlichen Diensts fordern sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 300 Euro mehr. Die Länder als Arbeitgeber lehnen das als unbezahlbar ab. Die nächsten Verhandlungstermine sind für Januar und Februar vereinbart. © dpa-infocom, dpa:251210-930-403354/1