Datum10.12.2025 06:46
Quellewww.zeit.de
TLDRDer CDU-Politiker Niclas Herbst wurde zum neuen Vorsitzenden der Europa-Unionsabgeordneten gewählt und folgt auf Daniel Caspary. Herbst betont die Wichtigkeit, die Bedürfnisse der Bürger in Brüssel und Straßburg zu verstehen, insbesondere in der aktuellen geopolitischen Situation. Die Union gehört zur konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament. In einem weiteren Kontext steht Angelika Niebler, Co-Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe, wegen Vorwürfen zur Zweckentfremdung von EU-Mitteln unter Druck; die Europäische Staatsanwaltschaft ermittelt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Neuer Vorsitz“. Lesen Sie jetzt „Norddeutscher kommt an Spitze der Europa-Unionsabgeordneten“. Der CDU-Politiker Niclas Herbst ist der neue Vorsitzende der Europa-Unionsabgeordneten. Der 52-jährige Parlamentarier aus Schleswig-Holstein wurde von seinen Kollegen im zweiten Wahlgang mit absoluter Mehrheit gewählt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Herbst folgt auf den CDU-Abgeordneten Daniel Caspary, der im kommenden Jahr als Prüfer an den Europäischen Rechnungshof in Luxemburg wechseln soll. Herbst sagte nach der Wahl, die Bürgerinnen und Bürger müssten wieder das Gefühl haben, dass man in Brüssel und Straßburg verstanden habe, was in dieser geopolitischen Lage gerade wirklich notwendig sei. "Daran werden wir als Gruppe hart arbeiten und christdemokratische Positionen auch gegenüber der Kommission deutlich vertreten." Die Union ist im Europaparlament Teil der konservativen EVP-Fraktion. Deren Vorsitzender ist der CSU-Politiker Manfred Weber. Herbsts Kollegin und Co-Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im EU-Parlament, Angelika Niebler, steht derzeit unter Druck: Der stellvertretenden CSU-Parteivorsitzenden wird die Zweckentfremdung von EU-Mitteln vorgeworfen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ermittelt die Europäische Staatsanwaltschaft gegen sie. © dpa-infocom, dpa:251210-930-402959/1