Datum16.10.2025 23:36
Quellewww.spiegel.de
TLDRCarlos Alcaraz und Jannik Sinner stehen im Finale des Six Kings Slam in Saudi-Arabien, wo der Gewinner mehr als bei allen Grand-Slam-Turnieren verdienen kann. Alcaraz besiegte Taylor Fritz 6:4, 6:2, während Sinner Novak Djokovic mit dem gleichen Ergebnis schlug. Beide Spieler können zusätzlich zu 1,5 Millionen Dollar Startgeld bis zu 4,5 Millionen Dollar gewinnen. Der Wettbewerb bietet keine Weltranglistenpunkte, jedoch höchstes Preisgeld, was von Boris Becker kritisch kommentiert wurde. Alexander Zverev schied früh aus, erhielt aber ebenfalls 1,5 Millionen Dollar.
InhaltEs geht um viel Geld: Beim Six Kings Slam kassiert der Gewinner mehr als bei allen Grand Slam Turnieren. Wer den Saudi-Jackpot holt? Im Finale stehen sich Carlos Alcaraz und Jannik Sinner gegenüber. Die beiden Tennis-Ausnahmespieler Carlos Alcaraz und Jannik Sinner kämpfen beim Six Kings Slam in Saudi-Arabien im direkten Duell um den Millionen-Jackpot. Alcaraz zog durch ein ungefährdetes 6:4, 6:2 gegen Taylor Fritz (USA) ins Endspiel des Einladungsturniers ein. Sinner folgte ebenfalls mit einem 6:4, 6:2 über den serbischen Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic. Zusätzlich zu den kolportierten 1,5 Millionen Dollar Startgeld winken Alcaraz, 22, und Sinner, 24, bei einem weiteren Sieg 4,5 Millionen Dollar und damit mehr Preisgeld als bei ihren Grand-Slam-Erfolgen in diesem Jahr. Der Spanier Alcaraz hatte in Paris und New York triumphiert, der Italiener Sinner in Melbourne und Wimbledon. Im vergangenen Jahr hatte Sinner bei der Premiere des Showevents im Finale gegen Alcaraz in drei Sätzen gewonnen. Weltranglistenpunkte gibt es in Riad nicht zu gewinnen, dafür dank des saudischen Staatsfonds für den Sieger mehr Preisgeld als bei allen anderen Turnieren der Profitour. Boris Becker meinte dazu in seinem Podcast: "Da gibt’s ne Menge Geld, aber keine Punkte und auch keinen Respekt von der Tennisszene." Alexander Zverev war am Mittwoch gegen Fritz ausgeschieden (3:6, 4:6). Es war bereits die siebte Niederlage in Folge gegen den US-Amerikaner, den man fast schon einen Angstgegner Zverevs nennen kann. Immerhin konnte der Hamburger trotz der frühen Pleite eine stattliche Gage von 1,5 Millionen US-Dollar mit nach Hause nehmen. Der Weltranglistendritte aus Hamburg hofft nun nach zuletzt enttäuschenden Ergebnissen auf einen positiven Saisonabschluss bei den ATP-Turnieren in Wien und Paris sowie dem Finalturnier der besten acht Profis des Jahres in Turin. Er werfe aber auch "schon ein Auge auf das nächste Jahr, für mich geht es jetzt darum, wieder gesund zu werden", sagte Zverev, der zuletzt häufig angeschlagen gespielt hatte.