Datum16.10.2025 21:39
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Huthi-Miliz im Jemen meldet den Tod ihres Generalstabschefs Mohammed Abdel Karim al-Ghamari, der infolge eines israelischen Angriffs von Ende August verstarb. Al-Ghamari war während des Angriffs verwundet worden, bei dem auch andere Führungspersönlichkeiten getötet wurden. Sein Nachfolger, Jussef Hassan al-Madani, wurde bereits bestimmt. Die Huthis erhalten Unterstützung vom Iran und sind mit der Hisbollah und Hamas verbündet. Die genauen Umstände seines Todes und der Zeitpunkt bleiben unklar.
InhaltNach israelischen Armeeangaben starb der Generalstabschefs der Huthi im Jemen an den Folgen eines Angriffs von Ende August. Sein Nachfolger ist bereits bestimmt. Der Generalstabschef Huthi-Miliz im Jemen, Mohammed Abdel Karim al-Ghamari, ist übereinstimmenden Angaben zufolge getötet worden. Al-Ghamari sei "im Dienst" und zusammen mit mehreren Begleitern sowie seinem Sohn tödlich verwundet worden, teilten die Huthi selbst mit. Auch das israelische Militär bestätigte den Tod des Militärkommandanten. Al-Ghamari sei infolge eines israelischen Luftangriffs auf die Huthi-Führung "eliminiert" worden, schrieb die Armee auf Telegram. Nach Angaben des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz wurde al-Ghamari bereits Ende August bei einem israelischen Angriff verletzt, bei dem der damalige Huthi-Regierungschef und die Hälfte der Führungsriege getötet worden war. Ghamari sei nun "seinen Verletzungen erlegen", teilte Katz im Onlinedienst X mit. Die Huthi äußerten sich nicht zum konkreten Todeszeitpunkt von al-Ghamari. Vorherige Berichte über seine Tötung hatten die Huthi bislang als falsch zurückgewiesen. Jussef Hassan al-Madani wurde als Nachfolger al-Ghamaris ernannt. Die Huthis im Jemen werden vom Iran unterstützt. Sie sind mit der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon und der islamistischen Hamas im Gazastreifen verbündet. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.