Trauer: Gedenken an getöteten Gerichtsvollzieher im Saar-Landtag

Datum09.12.2025 09:08

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Saar-Landtag ehrte mit einer Schweigeminute den am 25. November getöteten Gerichtsvollzieher aus Bexbach. Landtagspräsidentin Heike Winzent (SPD) betonte die Herausforderungen und Gefahren im Dienst für Recht und Ordnung sowie die Notwendigkeit von Respekt und Anerkennung für diese Berufsgruppe. Der 58-Jährige wurde während einer Zwangsräumung von einem 42-jährigen Mann mit einem Jagdmesser tödlich verletzt, der nun in Untersuchungshaft sitzt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Trauer“. Lesen Sie jetzt „Gedenken an getöteten Gerichtsvollzieher im Saar-Landtag“. Der saarländische Landtag hat mit einer Schweigeminute des in Bexbach getöteten Gerichtsvollziehers gedacht. "Diese Tat macht erneut deutlich, wie herausfordernd und gefährlich der Dienst für Recht und Ordnung ist", sagte Landtagspräsidentin Heike Winzent (SPD) zu Beginn der Plenarsitzung in Saarbrücken. "Und sie zeigt auch, wie wichtig Anerkennung und Respekt für diejenigen sind, die diese Aufgaben jeden Tag wahrnehmen." Anschließend erhoben sich die Abgeordneten für eine Schweigeminute.  Der 58 Jahre alte Gerichtsvollzieher war am 25. November getötet worden, als er eine Zwangsräumung vollstrecken wollte. Beschuldigt ist ein 42 Jahre alter Mann: Er soll in der Wohnung mit einem Jagdmesser mehrfach auf den Kopf und den Oberkörper des Gerichtsvollziehers eingestochen und ihn damit tödlich verletzt haben. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft. © dpa-infocom, dpa:251209-930-398435/1