Landtagswahl: Linke in Sachsen-Anhalt vor Umbruch im Parlament

Datum09.12.2025 09:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Linke in Sachsen-Anhalt steht vor einem Umbruch im Landtag zur Wahl 2026, da nur vier von zehn Abgeordneten erneut kandidieren werden. Fraktionsvorsitzende Eva von Angern und einige weitere bekannte Gesichter treten wieder an, während langjährige Abgeordnete wie Vizepräsident Wulf Gallert und Fraktionsvize Monika Hohmann nicht mehr zur Wahl stehen. Die Linke plant, ihre Landesliste im März aufzustellen, während die Landtagswahl am 6. September 2026 stattfindet. Es mangelt an jungen Frauen im Parlament.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landtagswahl“. Lesen Sie jetzt „Linke in Sachsen-Anhalt vor Umbruch im Parlament“. Die Linken-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt steht im Jahr 2026 vor einem größeren Umbruch. Nur vier der zehn aktuellen Abgeordneten würden bei der Landtagswahl im nächsten Jahr erneut kandidieren, sagte Fraktionsvorsitzende Eva von Angern der Deutschen Presse-Agentur. Der Generationenwechsel in der Partei werde sich auch in der Landtagsfraktion abbilden. Neben von Angern treten Fraktionsvize Thomas Lippmann, der parlamentarische Geschäftsführer Stefan Gebhardt und Co-Landeschef Hendrik Lange wieder an. Die Linke möchte ihre Landesliste offiziell im März aufstellen. Am 6. September findet in Sachsen-Anhalt die nächste Landtagswahl statt.  Unter den ausscheidenden Abgeordneten sind langjährige Parlamentarier wie Vizepräsident Wulf Gallert, der seit 1994 Mitglied des Landtags ist. Auch Fraktionsvize Monika Hohmann kandidiert nach drei Wahlperioden im Parlament nicht erneut.  Die finanzpolitische Sprecherin Kristin Heiß hat ebenfalls andere Pläne. Sie wolle noch mal etwas anderes machen, sagte Heiß. Außerdem fehle es im Parlament an jungen Frauen. "Für die mache ich gerne Platz", sagte die 42-Jährige. © dpa-infocom, dpa:251209-930-398398/1