Datum08.12.2025 18:47
Quellewww.zeit.de
TLDRVier Tatverdächtige, darunter zwei Männer im Alter von 43 und 37 Jahren sowie zwei 33-jährige Frauen, stehen im Verdacht, mit gefälschten Immobilienverkäufen rund eine Million Euro erbeutet zu haben. Der Betrug wurde entdeckt, als ein 61-jähriger Immobilienhändler von den Tätern betrogen wurde. Haftbefehle wurden erlassen, nachdem die Männer bei einem Treffen mit dem Händler von der Polizei verfolgt wurden. Eine der Frauen wurde ebenfalls festgenommen, während die Ermittlungen gegen weitere Beteiligte fortschreiten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Immobilienbetrug in Millionenhöhe - Vier Tatverdächtige“. Zwei Männer im Alter von 43 und 37 Jahren sollen mit vorgetäuschten Immobilienverkäufen etwa eine Million Euro erbeutet haben. Wie die Polizei mitteilte, ist gegen sie Haftbefehl erlassen worden. Ebenfalls tatverdächtig seien zwei 33 Jahre alte Frauen. Gegen alle vier Verdächtige werde ermittelt. Die zwei Männer sollen einem 61-jährigen Immobilienhändler aus dem Raum Neumarkt in der Oberpfalz mutmaßlich gefälschte Grundbuchauszüge von Immobilien in Nürnberg vorgelegt haben. Der Unternehmer habe dann von Kaufinteressenten Anzahlungen erhalten und den beiden Männern wiederum mehr als eine Million Euro bezahlt - allerdings ohne anschließend die Immobilien übereignet bekommen zu haben. Der 61-Jährige wandte sich an die Polizei. Als sich einige Wochen später die zwei Verdächtigen erneut mit dem 61-Jährigen in Nürnberg trafen, habe die Polizei zugreifen wollen. Jedoch seien die Männer im Auto einer 33-Jährigen geflüchtet. Als die Beamten den Wagen stoppten, seien der 43-Jährige und die Frau festgenommen worden. Der 37-Jährige sei zunächst entkommen, einige Wochen später aber gefasst worden. Gegen die Männer sei Haftbefehl erlassen worden. Im Zuge der Ermittlungen sei eine zweite 33-Jährige mutmaßliche Mittäterin identifiziert worden. © dpa-infocom, dpa:251208-930-397040/1