Datum16.10.2025 18:41
Quellewww.zeit.de
TLDRIn der tschechischen Kleinstadt Smrzovka wurden am Donnerstag zwei Menschen durch Schüsse getötet. Der mutmaßliche Schütze wurde festgenommen und kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Die Polizei hat die Tatwaffe sichergestellt und ermittelt, wobei noch kein Motiv bekannt ist. Die Schüsse ereigneten sich in der Nähe einer Grundschule, doch laut Polizei bestand kein Zusammenhang zur Schule. Der Vorfall sorgte für Bestürzung, und der Präsident der Verwaltungsregion äußerte sein Beileid.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Im Grenzgebiet zu Sachsen“. Lesen Sie jetzt „Zwei Tote durch Schüsse in tschechischer Kleinstadt“. In einer Kleinstadt im Norden Tschechiens sind zwei Menschen auf offener Straße durch Schüsse getötet worden. Zu der Gewalttat kam es am Donnerstag in Smrzovka im Bezirk Jablonec nad Nisou, wie die Polizei mitteilte. Der mutmaßliche Schütze sei festgenommen worden. Er sei mit schweren Verletzungen, die er sich selbst zugefügt haben dürfte, mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden. Die Kleinstadt am Fuße des Isergebirges hat rund 3.900 Einwohner und liegt nur rund 35 Kilometer südöstlich der sächsischen Grenzstadt Zittau. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und nahm die Ermittlungen auf. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt. Zum Hintergrund und dem Motiv des Verbrechens konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Zu den Schüssen kam es nur wenige Hundert Meter von einer Grundschule entfernt. Die Schüler mussten auf Anweisung der Polizei in ihren Klassenzimmern bleiben, bis Entwarnung gegeben werden konnte. Wie die Polizei klarstellte, gab es indes keine Hinweise auf einen Zusammenhang der Tat mit der Schule. Es seien auch keine Schüsse auf dem Schulgelände gefallen, wie zunächst spekuliert wurde. Der Präsident der Verwaltungsregion mit Sitz in Liberec, Martin Puta, dankte Polizei, Feuerwehr und Rettung für ihren professionellen Einsatz. "Eine entsetzliche Tat in Smrzovka. Ich denke an die Opfer und ihre Hinterbliebenen", schrieb der Politiker bei X. © dpa-infocom, dpa:251016-930-171594/1