Vogelgrippe: Tote Kraniche am Stausee Kelbra – Verdacht auf Vogelgrippe

Datum16.10.2025 18:42

Quellewww.zeit.de

TLDRIm Landkreis Mansfeld-Südharz gibt es einen Verdacht auf Vogelgrippe, nachdem mehrere tote Kraniche am Stausee Kelbra gefunden wurden. Das Veterinäramt hat die Bergung der Tiere begonnen, die aufgrund der örtlichen Gegebenheiten schwierig ist. Die benachbarten Landkreise in Thüringen wurden informiert. Die endgültige Bestätigung der Infektion steht noch aus und hängt von den Ergebnissen des Friedrich-Löffler-Instituts ab. Bei einer Bestätigung sind weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus erforderlich.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Vogelgrippe“. Lesen Sie jetzt „Tote Kraniche am Stausee Kelbra – Verdacht auf Vogelgrippe“. Im Landkreis Mansfeld-Südharz gibt es einen Verdacht auf die Geflügelpest. Am Stausee Kelbra seien mehrere tote Kraniche gefunden worden, wie die Kreisverwaltung mitteilte. Mitarbeiter des Veterinäramtes verschafften sich vor Ort einen Überblick und begannen mit der Bergung der toten Tiere. Diese gestalte sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten jedoch als schwierig, hieß es. Die benachbarten Landkreise in Thüringen seien informiert worden. Ob die Tiere tatsächlich mit der Geflügelpest infiziert waren, könne erst nach dem Untersuchungsergebnis des Friedrich-Löffler-Institutes auf der Insel Riems endgültig festgestellt werden. Sollte sich der Verdacht bestätigen, müsse der Landkreis entsprechende Maßnahmen ergreifen, um die weitere Verbreitung des Virus weitgehend zu verhindern. Die Geflügelpest wird umgangssprachlich auch als Vogelgrippe bezeichnet und ist eine hochansteckende Infektionskrankheit. © dpa-infocom, dpa:251016-930-171612/1