Datum08.12.2025 15:25
Quellewww.zeit.de
TLDREin Sportler half vor zwei Wochen Polizisten im Landkreis Schaumburg, indem er sie nach einem Unfall mit ihrem Streifenwagen zu einem SEK-Einsatz fuhr. Die Beamten hatten bei nasser Straße das Fahrzeug verloren und benötigten Unterstützung. Für seine Hilfsbereitschaft wurde der Helfer, Bert Krebs-Koopmann, von der Polizei geehrt und erhielt einen Restaurant-Gutschein. Der Einsatz fand wegen Schüssen aus einem Mehrfamilienhaus statt, bei dem ein 43-Jähriger festgenommen wurde.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach Unfall im Streifenwagen“. Lesen Sie jetzt „Sportler fährt Polizisten zum SEK-Einsatz - Würdigung“. Gewissermaßen zum Polizei-Chauffeur ist ein Sportler vor rund zwei Wochen im Landkreis Schaumburg geworden. Er fuhr zwei Polizisten mit seinem Auto zu einem SEK-Einsatz und half ihnen damit aus einer misslichen Lage. Die Beamten waren zuvor mit ihrem Streifenwagen verunfallt, wie die Polizei mitteilte. Für seinen Einsatz in der laut Polizei "nahezu filmreifen" Situation wurde der Helfer jetzt geehrt. Ende vergangener Woche trafen sich die Polizisten und ihr Helfer Bert Krebs-Koopmann noch einmal. Die Beamten hatten zuvor mit einer Pressemitteilung darum gebeten, dass der Mann sich meldet. Gemeinsam tauschten sie sich über den damaligen Einsatz aus und machten auch ein Erinnerungsfoto. "Die Polizei bedankt sich nochmals herzlich für die gezeigte Hilfsbereitschaft und das vorbildliche Verhalten", hieß es in einer Mitteilung. Als Dank dafür erhielt der Helfer neben einem Grußwort der Polizeipräsidentin der Polizeidirektion Göttingen, Tanja Wulff-Bruhn, auch einen Restaurant-Gutschein. Die Beamten hatten bei dem Einsatz Hilfe benötigt, weil sie auf regennasser Straße ins Schleudern geraten und im Erdreich stecken geblieben waren. Krebs-Koopmann war da eigentlich auf dem Weg zum Sport. Als die Polizisten um Hilfe baten, habe er jedoch nicht gezögert. Zunächst hätten sie gemeinsam versucht, das Auto wieder auf die Straße zu bringen - doch so recht klappte es nicht. Also baten die Beamten darum, mitgenommen zu werden. Der Einsatz sei schließlich dringend gewesen. Samt Einsatzmitteln fuhr der Helfer die beiden Polizisten dann rund fünf Kilometer zur Einsatzstelle. Hintergrund des Einsatzes waren Schüsse aus einem Mehrfamilienhaus in Lindhorst. Das Spezialeinsatzkommando nahm einen 43-Jährigen fest, der in eine psychiatrische Einrichtung kam. © dpa-infocom, dpa:251208-930-395946/1