Sondervermögen: Bremen investiert in Turnhallen, Radwege und Häfen

Datum08.12.2025 15:19

Quellewww.zeit.de

TLDRBremen plant, in den nächsten zwei Jahren 350 Millionen Euro aus dem Bundes-Sondervermögen in Häfen, Energiewende, Gewerbeflächen, Radwege sowie Schul- und Sportanlagen zu investieren. Ziel ist die energetische Sanierung und der Bau neuer Turnhallen, während 942 Millionen Euro zur Verfügung stehen. In den nächsten zwölf Jahren sollen insgesamt 2,5 Milliarden Euro für verschiedene Projekte bereitgestellt werden. Bremerhaven erhält 41 Millionen Euro für ein kommunales Sofortprogramm, das auch die Modernisierung von Containerterminals umfasst.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sondervermögen“. Lesen Sie jetzt „Bremen investiert in Turnhallen, Radwege und Häfen“. Bremen will in den kommenden beiden Jahren 350 Millionen Euro vor allem in die Bereiche Häfen, Energiewende, Gewerbeflächenentwicklung und Radewege investieren. Unter anderem sollen Schulen, Kitas und Sportanlagen energetisch saniert, an Fernwärme angeschlossen und mit PV-Anlagen ausgestattet werden. Das Sofortprogramm sieht auch vor, dass Turnhallen neu gebaut und Mittel für den Ankauf von Wohnraum bereitgestellt werden. Das beschloss die rot-grün-rote Koalition. "Wichtig ist uns dabei, die geplanten Vorhaben möglichst zügig anzugehen und umzusetzen, damit die Verbesserungen schnell spürbar werden", betonte Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke). Das Geld stammt aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität. Dem Land Bremen stehen daraus 942 Millionen Euro zur Verfügung.  Zusammen mit weiteren Bundesmitteln bringt die Landesregierung den Angaben zufolge in den nächsten zwölf Jahren ein Investitionsvolumen von insgesamt 2,5 Milliarden Euro auf den Weg. Wo und wie das übrige Geld mittel- und langfristig eingesetzt wird, will die Koalition im zweiten Quartal 2026 beschließen. Einige der beschlossenen Sofortmaßnahmen betreffen auch Bremerhaven, etwa die Modernisierung der Containerterminals und die Sanierung des Deutschen Schifffahrtsmuseums. Die Seestadt erhält zudem 41 Millionen Euro für ein eigenes kommunales Sofortprogramm. © dpa-infocom, dpa:251208-930-395911/1