Datum08.12.2025 12:28
Quellewww.spiegel.de
TLDREin 37-jähriger libanesischer Staatsangehöriger wurde am Aachener Hauptbahnhof festgenommen, als er aus Belgien einreiste. Der Mann, der unter 28 Aliasnamen polizeilich registriert ist, hatte bereits ein abgelehntes Asylverfahren und ein Einreiseverbot für Deutschland. Er wies sich mit einem libanesischen Reisepass und einem ungültigen italienischen Aufenthaltstitel aus. Die Bundespolizei bereitet nun seine Abschiebung vor.
InhaltEin abgelehnter Asylbewerber reiste mit dem Zug aus Belgien wieder nach Deutschland ein. Der 37-Jährige ist mit fast 30 verschiedenen Namen polizeilich registriert. Nun droht ihm erneut die Abschiebung. Das Asylverfahren war bereits abgelehnt, ein Einreise- und Aufenthaltsverbot verhängt: Am Wochenende haben Bundespolizisten einen 37-jährigen libanesischen Staatsangehörigen am Aachener Hauptbahnhof festgenommen. Das berichtet die "Aachener Zeitung" mit Verweis auf die Aachener Polizei. Der Mann sei am 6. Dezember gegen 22.30 Uhr in einem Regionalzug aus Belgien unterwegs gewesen. Gegenüber den deutschen Beamten habe der Mann mit einem libanesischen Reisepass und einem italienischen Aufenthaltstitel ohne Schengen-Gültigkeit vorgezeigt. Laut der Polizei Aachen war er im polizeilichen Fahndungssystem unter 28 verschiedenen Aliasnamen registriert. Der Libanese sei bereits mehrfach durch Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz in Erscheinung getreten. Sein Asylverfahren in Deutschland wurde im April 2025 endgültig abgelehnt. Gegen ihn bestehe zudem ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland. Die Bundespolizei nahm ihn in Haft, um seine erneute Abschiebung vorzubereiten.